La Fortuna 10.12. – 13.12.

Weiter ging es danach nach La Fortuna unter anderem mit dem Boot über den Arenal See. Genau auf den Vulkan „Arenal“ ging es zu, wobei die Spitze von dem, angeblich perfekt geformten, Vulkan von Wolken verhangen war. Da das Wetter bei unserer Ankunft echt fabelhaft war (sonst, und z.B. auch direkt die Woche davor, soll es dort unglaublich viel regnen) haben wir uns direkt dazu entschieden am selben Tag noch einen Reitausflug zu machen. Vorher noch schnell was kleines zu Mittag, ein wirklich unglaublich leckeres Käse-Schinken-Sandwich. Also wirklich lecker! So simple und doch echt unglaublich! Der Reitausflug danach war auch echt toll! Mit einer sagenhaften Aussicht! Und danach konnten wir noch ins Thermalwasser gehen, sehr entspannend.

Beim Früstück am nächsten Tag konnten wir haufenweise Vögel beobachten und danach ging es ganz entspannt zu einer selbstgeführten Tour durch den Park direkt hinter dem Hotel. Der Park hatte eine Verbingung zum „Sloth Park“ und wie der Name schon erahnen lässt, kann man in diesem Park einige Faultiere sehen, wir haben 4 zu Gesicht bekommen :). Dazu noch ganz viele Vögel, unter anderem 2 verschiedene Arten von Tucans. Dabei ist mir aufgefallen, dass Faultiere gar nicht so langsam klettern, ich hatte nämlich gedacht, dass die sich vieeeeeel langsamer fortbewegen. Wir aßen in der Soda Mima (sehr zu empfehlen!) und später am Abend, als wir über den Hauptplatz spazierten, machte ich noch die Entdeckung überhaupt (in einem Supermarkt, nicht auf dem Platz): in Costa Rica gibt es haufenweise Haargel. Mein Ding ist es ja nicht.

Der letzte Tag in La Fortuna startete sehr früh, denn es ging für uns auf eine ganztägige Wanderung. Den ersten Teil, der La Fortuna Wasserfall, machten wir in einer kleinen Gruppe mit noch 2 anderen, sehr netten Personen. Wir konnten direkt beim Wasserfall baden, wobei wir aufpassen mussten nicht unter den Wasserfall zu geraten, die Strömung war schon echt stark und es war echt beeindruckend die Kraft des Wassers zu spüren. Danach haben wir einige Leute eingesammelt, für die große Wanderung wurde die Gruppe allerdings nochmal gespalten (in Ganztag und Halbtag), zum Glück, sonst wären das sehr viele Leute gewesen. Mit ein paar mehr Leuten sind wir dann den Vulkan „Arenal“ hinauf gewandert, bis zum nächstmöglichsten Punkt. Der Vulkan schläft zu Zeit und könnte jeden Moment unerwartet ausbrechen, deswegen ist es sehr gefährlich weiter Richtung Krater zu wandern! Zwischenzeitlich lichteten sich die Wolken ein wenig, den ganzen Vulkan haben wir allerdings leider nicht gesehen. Die letzte Wanderung startete bei einem kleinen Museum, dort konnten wir ein paar Bilder vom aktiven Vulkan bewundern. Geregnet hat es übrigens auch ab der Hälfte. Nachdem wir eine Hängebrücke, Nasenbären, Rotaugenfrösche und noch einen kleineren Wasserfall gesehen hatten ging es dann zum Abschluss noch zu einem Fluss, einer natürlichen heißen Quelle, er war also entspannend lau warm. Der Touristenführer schenkte einen aus und wir bekamen Masken aus Vulkanerde. Ein entspannender Abschluss, mit netten Leuten in La Fortuna.

Monteverde 6.12. – 10.12.

Bereits die Busfahrt nach Monteverde war sehr nett! Beim kurzen Stopp, um etwas kleines zu essen, sahen wir haufenweise Arras in einem Baum sitzen und hin und her fliegen. Außerdem habe ich mich nett mit zwei Niederländerinnen unterhalten, die ebenfalls gerade die Schule beendet haben. In Monteverde dann angekommen regnete es etwas und es war unglaublich windig! Da es schon ziemlich spät war, sind wir noch etwas zu Abend essen gegangen, in der Soda „La Amistad“. Dort gab es ein sehr leckeres Casado und rieeesige Portionen. Sodas nennen sich die kleineren und vor allem günstigeren Restaurants hier in Costa Rica. Während des Essens haben wir uns mit zwei sehr netten Mexikanerinnen unterhalten. Mexiko, ganz sicher auch ein Reiseziel von mir!

In den nächsten Tag starteten wir wieder mit einem typischen costaricanischem Gericht, dem Gallo Pinto (wortwörtlich übersetzt bedeutet das „angemalte Hahn“), ein sehr deftiges Frühstück bestehend aus Reis, Bohnen und Ei. Danach ging es auf in den ersten Nationalpark, dem Nebelwald von Monteverde.

Zunächst hatten wir eigentlich gedacht ohne einen Tour-Guide in den Nationalpark zu gehen, direkt vor Ort haben wir uns dann aber doch dafür entschieden und sind zusammen mit einer kleinen Gruppe ab in den Nebelwald. Wie „Nebel“-wald schon vermuten lässt, war es die ganze Zeit sehr feucht, geregnet hat es dann allerdings erst ab ungefähr der zweiten Hälfte der Tour. Wir hatten ziemliches Glück und konnten viele Tiere beobachten, so auch den Quetzal, der wohl besonders selten zu sehen sein soll. Leider ist auch der recht schnell wieder verschwunden, wir konnten ihn gerade so alle aus der Gruppe durch das Fernglas sehen, für Fotos hat die Zeit leider nicht gereicht. Zurück im Dorf haben wir noch bei einer Rennveranstaltung zugesehen, unglaublich in was für einem Tempo die Leute die Berge rauf und runter laufen!

Für den zweiten Tag war ein bisschen mehr Action geplant. Nach langer Anwendung meiner Überzeugungskünste konnte ich meinen Vater dazu überreden eine Ziplinetour (leider nur die kleine) mit mir mit zu machen. Ab ging es also zu dem Ort. Mit in dem Packet war zuerst noch die Führung über die vielen Hängebrücken. Währenddessen erklärte uns der Guide unglaublich viele Pflanzen und wir sahen einen Affen oben im Baum sitzen. Dann kam der aufregende Teil. Mit einer Gondel ging es hoch hinauf bis in die Gipfel der Bäume und über mehrere Seilbahnen wieder hinab. Am Anfang war dann auch mir etwas mulmig zu mute, es war nämlich auch noch ziemlich windig(!), aber letztendlich habe ich es sehr genossen über die Gipfel hinweg zu fliegen. Manchmal war der Fahrtwind so stark, dass ich meine Augen gar nicht offen halten konnte, auch weil mir die ganzen Nebeltropfen entgegen kamen. Ich kann diese Erfahrung nur empfehlen!

Am letzten Tag haben wir die „Innenstadt“ von Monteverde erkundet. Und saßen danach in der Sonne vor unserem B&B. Das lustige dabei war, dass zwischendurch immer wieder so ganz kurze Regenschauer vorbei kamen. Ganz zu schweigen von den enormen Windstärken die ganze Zeit. Am Abend ging es dann auf eine Nachtwanderung. Auch hier sahen wir wieder viele Tiere, Skorpione, Asttierchen, Frösche und andere Insekten.

Tamarindo (3.)4.12. – 6.12.

In Costa Rica angekommen, was für ein Wechsel von -20°C in der Nacht in Kanada zu +38°C in Liberia (Costa Rica), wurde ich schon von meinem Vater erwartet, denn bis Anfang Januar wollten wir ab jetzt zusammen herumreisen. Mit einem Taxi (nur zur Info, es gibt bei weitem günstigere Fahrtmöglichkeiten) ging es dann auch gleich weiter nach Tamarindo. Zwischendurch haben wir einen kurzen Stopp eingelegt um Wassermelone und Orangen zu essen und dann haben wir gleich die ersten wilden Tiere gesehen.

In Tamarindo angekommen ging es als erstes an den Strand. Tamarindo ist eine kleine, sehr touristische Surferstadt, am Pazifik gelegen. Wir sind ein wenig am Meer entlang gelaufen und dann wurde ich in Costa Rica von einem ersten wirklich traumhaften Sonnenuntergang begrüßt. Zusammen mit dem Strand fühlte ich mich wirklich wie im Paradies!

Tatsächlich waren praktisch direkt nachdem die Sonne weg war kaum noch Leute am Strand oder auf der Straße, sehr zu unserer Überraschung, das es auch nicht gefährlich war draußen zu sein.

Wir haben uns dann noch in ein Restaurant mit Meerblick gesetzt. Das Essen war lecker, aber definitiv überteuert! Dazu kam der Deal 2für1 Cocktails, dazu sei gesagt: Nein, es ist nicht jede Person bestellt einen Cocktail und man bezahlt nur einen, nein, wenn du einen Cocktail bestellst, dann erhält du von dieser einen Sorte gleich zwei Gläser. So schlau waren wir vorher leider nicht, wir haben letztendlich also für 2 Cocktails (alkoholfrei, falls sich jemand das fragt) bezahlt und hatten insgesamt 4 Gläser.

Der erste komplette Tag begann sehr entspannt für mich, für meinen Vater begann er sehr früh, denn der Jetlag weckte ihn. Nach einem kurzen Frühstück organisierten wir erstmal alle Busfahrten und dann gingen wir einkaufen. Unser Mittagessen besorgten wir uns bei einer einheimischen Frau, die ihr Essen auf der Straße verkauft. Sehr preiswert und unglaublich lecker! Es gab das typische Costa Ricanische Essen „Casado“, Reis mit Bohnen, gekochte Bananen und eine Art Fleisch oder Fisch, in unserem Fall Hühnchen. Natürlich verbrachten wir auch wieder eine Zeit am Strand und ich war im Meer baden. Das Wasser, obwohl der Pazifik, ist unglaublich warm! Das war wirklich sehr entspannt.

Der nächste Tag ging eben so entspannt weiter, wir machten einen Strandtag draus und probierten frische Kokosnuss (hier Pipa genannt) zusammen mit Annanas- oder Maracujasaft, ich erinnere mich nicht mehr ganz. In der Kombi auf jeden Fall sehr lecker! Später am Nachmittag begann es zu regnen und wir aßen unser Abendessen auf der Hotelterasse und lauschten dem Regengeräusch.

Am letzten Tag haben wir dann einen Morgenspaziergang am Strand entlang gemacht. Dabei haben wir kleine Krebse entdeckt und einen Herren kennengelernt, der Bootstouren macht. Nach einiger Hin- und Herüberlegung, weil wir ja am gleichen Tag noch weiter fahren wollten, haben wir uns dann doch entschlossen die Bootstour noch mitzumachen. Die war toll! Ganz entspannt haben wir viele Vögel und auch einige Affen gesehen und am Ende gab es noch einen Snack (lecker Ananas). Zum Mittagessen nochmal etwas von der Straßenverkäuferin und dann hat uns auch schon der Bus abgeholt.

24h am Flughafen Québec

Was für eine schöne Zeit ich hatte in Kanada! Zusammen mit Elise, die durch diese Reise zu einer noch engeren Freundin geworden ist! Ich war wirklich sehr froh dich an meiner Seite zu haben, besonders in den schwierigen Situationen, die wir zusammen gemeistert haben, aber auch während wir die ganzen schönen Dinge erlebt und gesehen haben (ganz besonders das viele schöne Wasser;))!

Diese schöne Zeit ging dann am 2. bzw. 3.12. zuende (Jaja, ich hänge wirklich ganz weit zurück mit meinen Beiträgen…geschrieben sind sie, nur die Fotos müssen noch rein). Morgens gegen 3 Uhr sind wir aufgestanden, um gegen 4 Uhr am Flughafen zu sein. Elise Flug ging am 2.12. gegen 6 Uhr, meiner 24 Stunden später. Ich bin trotzdem schon am 2. mit zum Flughafen gekommen, es gab viele Gründe, einer davon: wieso nicht mal über 24 Stunden am Flughafen verbringen😂. Gepäck abgegeben, eine Weile noch gewartet und ab ging es für Elise durch die Sicherheitskontrolle. Bye bye, au revoir und bis bald dann :).

Und das war dann der Startschuss für meine verbleibenden Stunden. Im folgenden werde ich erzählen was ich so gemacht habe am Flughafen, wen das nicht interessiert, der kann gerne zum nächsten Artikel springen, da wird es dann wieder interessanter mit meinen ersten Erlebnissen in Costa Rica.

Zunächst habe ich mir einen Wagen geholt, damit ich meinen Rucksack nicht die ganze Zeit mitschleppen muss, schließlich kann man den erst so 2 Stunden vor Abflug aufgeben. Dann hab ich mich hingesetzt, Musik gehört, gelesen, der Sonne beim aufgehen zugeguckt und ein paar Bagels mit Frischkäse gegessen, sehr lecker, muss ich wieder essen!

Zwischendurch bin ich durch die Gegend gelaufen mit meinem Gepäcktragedings, hab Leute angeguckt und meine Hauptbasis strategisch günstiger gelegt: in der Nähe vom kleinen Caféstand (wer weiß schon wann ich mir mal was kaufen möchte) und nahe an der Toilette (auch zum Flasche auffüllen sehr praktisch).

Nach 4 Stunden Eiskunstlaufprogramm habe ich das Punktesystem dann auch besser verstanden und mich dann etwas mehr in die Sprungtechnik vertieft. Das Olympiasynchronschwimmvideo habe ich nach 2 Stunden abgebrochen, Eiskunstlauf war dann irgendwie doch interessanter. Ich bin sehr beeindruckt von den Russen, besonders Evgenia Medvedeva finde ich sehr sympathisch und ich mag ihren Eiskunstlaufstil.

Die Sonne ging dann doch schön relativ früh, gegen 15 Uhr, unter. Also hab ich erstmal ein paar Fotos geschossen.

2 Stunden später wurde mein Flug schon auf den Anzeigetafeln angezeigt!

Gegen 16h30 (oder 17h30, mein Handy verwirrt mich) schließt dann das Café. Ich habe ganz schnell noch einen Kakao und einen Schokomuffin gekauft. Guter Kakao! Der Schokomuffin war auch ganz ok.

Später dann waren kaum noch Leute da, ein paar Angestellte, Reinigungskräfte ab und zu irgendwelche Businessleute (keine Ahnung wo die herkamen um die Zeit) und ich. Ich habe dann ein bisschen im Flughafen umhergetanzt und die Choreografie meiner Lateinformation geübt.

Morgens dann hab ich mich kurz mit einer Angestellten unterhalten, sehr nett. Ich habe den Self-Check-in-Dingern beim hochfahren zugesehen, die laufen mit Java. Wenn sie sich updaten leuchten sie rosa, danach blau.

Ich habe mich hingelegt und die Decke bewundert, nicht sehr spannend, aber schlafen hätte auch keinen Sinn mehr gemacht. Ich habe also noch etwas mehr getanzt. Die Taxifahrer waren dann auch schon da.

Die Werbetafeln laufen übrigens 24/7, warum auch immer… .

Und dann erwachte der Flughafen endlich wieder, ich konnte mein Gepäck abgeben und zum Sicherheitscheck. Natürlich war auf der Luftseite ein Klavier, gemütlichere Sitze und mehr Steckdosen, aber ich hatte eine ganz nette, entspannte Zeit am Flughafen von Québec.

Im Flugzeug bin ich dann mitten beim Schreiben kurz eingenickt. Genau so wie es in Filmen manchmal ist, das ist mir vorher echt noch nie passiert, war irgendwie lustig. Das Flugzeug wurde noch enteist und dann hieß es auch für mich „Au revoir and good bye Canada“!

Unsere Zeit beim Weihnachtsmann

Da es weiterhin schwierig mit den Fotos ist, die Beiträge aber schon lange geschrieben sind, habe ich beschlossen sie einfach jetzt hochzuladen. Vielleicht kommen Fotos später dazu. Im Moment dürften ja sowieso viele Leute Zeit haben, also hier ein bisschen Lesematerial zum Zeitvertreib. Ich bin übrigens in Auckland und auf dem Weg zurück nach Deutschland.

Wir bekamen ein eigenes Zimmer in einem großen Haus, welches Santa verwaltet und vermietet. Unsere Arbeit bestand darin Weihnachtsgeschichten, die Santa geschrieben hatte, aus dem Französischen ins Deutsche zu übersetzen. Zu gleichen Zeit war eine Österreicherin, Marianne, mit uns dort und half ebenfalls beim übersetzen.

Gleich am nächsten Tag fuhren wir alle zusammen zur Sanctuaire de Sainte-Anne-de-Beaupré, eine Kirche in der Nähe von Québec und eine Sehenswürdigkeit die für uns vorher ohne Auto etwas schwierig zu erreichen war. Santa führte uns umher und wir sahen bei einer Taufe zu.

Jesus gang zur Kreuzigung in lebensgroß dargestellt.
Die komplette Decke voll mit Mosaiken.
Schöne Schnitzereien von diversen Tieren an jeder Bank.

Da Marianne uns schon relativ schnell nach unserer Ankunft wieder verließ und sie gerne ein bisschen Weihnachtsdeko schmücken wollte, haben wir schon im November damit angefangen😄.

Das- des, dass

Der Schnee nahm kein Ende, sehr zu Elise‘ und meinem Vergnügen! Wir sind also ein bisschen durch die Gegend spaziert, haben viele Fotos geschossen, sind halb erfroren und dann ab in ein nettes kleines Café. Ein paar Tage später sind wir wieder unterwegs gewesen, weil wir noch ein paar mehr Fotos machen wollten und der Schnee einfach sehr toll war😍. So viel Schnee sieht man in Hamburg ja leider nicht. Von daher war für mich Weihnachten eigentlich gefühlt schon im November, jedenfalls was mein typisches Temperaturgefühl angeht.

Wir haben nach einer Weile noch ein anderes kleines Café mit seeeehr guter heißen Schokolade gefunden😍, kann ich nur empfehlen()! Das wurde dann unser Stammcafé.

Mit unseren Übersetzungen ging es ebenfalls voran, am Schluss haben wir 5 Weihnachtskurzgeschichten von Santa ins Deutsche übersetzt. Hier ein paar lustige Sätze, von Google-Übersetzer im Vorhinein erstellt, das hatte Marianne vorher gemacht. Wir hatten beim Korrigieren dann wirklich sehr viel Spaß!

An einem Tag sind wir mit Santa zum Viertel Petit Champlain gefahren, er musste ein paar Angelegenheiten für seine Zeit als Weihnachtsmann regeln und danach hat er uns ein wenig rumgeführt. Er hat uns die Wandbilder erklärt, Ahornsirup in Lolli-Form gezeigt und uns mit in eine Holzschnitzerei genommen, wo wir den Leuten direkt bei der Arbeit zusehen konnten.

Vielleicht erinnert ihr euch an den Artikel in dem Elise und ich in Québec im Einkaufszentrum waren. Damals mussten wir uns sehr zurückhalten die Kuscheltiere mit Kuscheldecken nicht zu kaufen. In der Hinsicht war es fatal wieder nach Québec zu kommen, denn dreimal dürft ihr raten…wir sind nochmal hingefahren und haben uns dann doch jeweils eins davon gekauft😅.

Wie bereits erwähnt hat es ab November geschneit und wir haben uns daran sehr erfreut uns blieb also eigentlich gar nichts anderes übrig als einen Schneemann zu bauen! Zum ersten Mal seit langem (wenn überhaupt jemals) haben wir so viel Schnee gesehen und der Schneemann musste dann auch gleich wirklich groß, meine Größe, werden. Wir haben uns also einen Park gesucht und angefangen. Zwischendurch hatte es wieder ein wenig angefangen zu schneien und es war etwas stürmischer, doch am Ende waren wir mit unserem rund geschliffenen, nahezu perfektem Schneemann, sehr zufrieden!

Gleich zu Anfang unserer Rückkehr nach Québec hatten wir uns vorgenommen wenigstens einmal auf den dortigen Weihnachtsmarkt zu gehen, wenn er dann auch aufgebaut ist. So füllten wir also einen weiteren Tag. Wir schlenderten an den Buden vorbei, sahen sogenannte „Deutsche“ Hotdogs und schauten eine Weile beim Puppentheater zu. Danach hakten wir noch einen Punkt auf unserer Todo-Liste ab, das Chateau Frontenac von innen besichtigten. Neben Portiers fanden wir dort auch Touristen und eine Menge von verschiedenen Firmen dekorierte Weihnachtsbäume, zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Rettungsringe und Tablets als Baumdeko gesehen. Danach spazierten wir noch eine Weile umher, aßen etwas und tranken, typisch wir, Kakao.

Wieder zurück zum Schnee. Diesmal allerdings in Form eines Kinofilms. Frozen 2 kam im November heraus und wir beide sind natürlich hin um ihn zu gucken. Sehr zu empfehlen meiner Meinung nach und hat auch sehr zum Wetter gepasst:). Nach der Kinovorstellung (im Original auf Englisch, ist wegen der Lieder meistens schöner) haben wir die dortige Gegend erkundet. Wir sind in einen kleinen Park und haben uns eine große Portion Tim Bits gekauft. Das ist praktisch der Kern vom Dognut der ausgestochen wird, sehr, sehr, sehr lecker!

Wer sich fragt wie es unserem Schneemann nach 11 Tagen ging: Der Kopf war abhanden gekommen, aber dafür hatte Gliedmaßen dazubekommen. Wenn auch an ungewöhnlichen Stellen.

Der Weihnachtsmann hat Hilfselfen, das ist ein Fakt und kann ich hiermit bestätigen, denn wir waren seine Hilfselfen! Und wenn sich jemand fragt warum der Weihnachtsmann nur Kinder beschenkt, dann ist die logische Antwort, er hat ja unmöglich die Zeit jeden Menschen auf der Welt zu beschenken. Aber damit trotzdem möglichst alle Geschenke bekommen, gibt es das letzte Geschenk des Weihnachtsmanns: das Geschenk der Freude daran, Geschenke zu machen. Eine andere interessante Tatsache: da heutzutage kaum noch Häuser Kamine haben, hat der Weihnachtsmann einen magischen Schlüsselbund, der richtige Schlüssel leuchtet auf, sonst würde er Ewigkeiten damit verbringen ihn zu suchen. Und habe ich schon erwähnt warum der Weihnachtsmann in Québec lebt und nicht mehr am Nordpol? Da der Nordpol durch den Klimawandel dabei ist zu schmelzen, kann der Weihnachtsmann dort nicht mehr bleiben, es ist also sehr wichtig den Klimawandel aufzuhalten, damit der Weihnachtsmann wieder zurück nach Hause kann!

Nachdem wir dem Weihnachtsmann ausgeholfen haben, sind wir noch ins Zivilisationsmuseum gegangen. Wir haben lange Zeit in der Ausstellung „La tête dans le nuage“ (Der Kopf in der Wolke) verbracht, sie handelte von Überwachung, Internetkonsum und Technologiefortschritt und war sehr interessant! Danach blieb uns leider nicht mehr sehr viel Zeit, aber wir sind trotzdem noch in die eigentliche Ausstellung über die ursprünglichen Völker Kanadas gegangen.

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