In Costa Rica angekommen, was für ein Wechsel von -20°C in der Nacht in Kanada zu +38°C in Liberia (Costa Rica), wurde ich schon von meinem Vater erwartet, denn bis Anfang Januar wollten wir ab jetzt zusammen herumreisen. Mit einem Taxi (nur zur Info, es gibt bei weitem günstigere Fahrtmöglichkeiten) ging es dann auch gleich weiter nach Tamarindo. Zwischendurch haben wir einen kurzen Stopp eingelegt um Wassermelone und Orangen zu essen und dann haben wir gleich die ersten wilden Tiere gesehen.
In Tamarindo angekommen ging es als erstes an den Strand. Tamarindo ist eine kleine, sehr touristische Surferstadt, am Pazifik gelegen. Wir sind ein wenig am Meer entlang gelaufen und dann wurde ich in Costa Rica von einem ersten wirklich traumhaften Sonnenuntergang begrüßt. Zusammen mit dem Strand fühlte ich mich wirklich wie im Paradies!
Tatsächlich waren praktisch direkt nachdem die Sonne weg war kaum noch Leute am Strand oder auf der Straße, sehr zu unserer Überraschung, das es auch nicht gefährlich war draußen zu sein.
Wir haben uns dann noch in ein Restaurant mit Meerblick gesetzt. Das Essen war lecker, aber definitiv überteuert! Dazu kam der Deal 2für1 Cocktails, dazu sei gesagt: Nein, es ist nicht jede Person bestellt einen Cocktail und man bezahlt nur einen, nein, wenn du einen Cocktail bestellst, dann erhält du von dieser einen Sorte gleich zwei Gläser. So schlau waren wir vorher leider nicht, wir haben letztendlich also für 2 Cocktails (alkoholfrei, falls sich jemand das fragt) bezahlt und hatten insgesamt 4 Gläser.
Der erste komplette Tag begann sehr entspannt für mich, für meinen Vater begann er sehr früh, denn der Jetlag weckte ihn. Nach einem kurzen Frühstück organisierten wir erstmal alle Busfahrten und dann gingen wir einkaufen. Unser Mittagessen besorgten wir uns bei einer einheimischen Frau, die ihr Essen auf der Straße verkauft. Sehr preiswert und unglaublich lecker! Es gab das typische Costa Ricanische Essen „Casado“, Reis mit Bohnen, gekochte Bananen und eine Art Fleisch oder Fisch, in unserem Fall Hühnchen. Natürlich verbrachten wir auch wieder eine Zeit am Strand und ich war im Meer baden. Das Wasser, obwohl der Pazifik, ist unglaublich warm! Das war wirklich sehr entspannt.
Der nächste Tag ging eben so entspannt weiter, wir machten einen Strandtag draus und probierten frische Kokosnuss (hier Pipa genannt) zusammen mit Annanas- oder Maracujasaft, ich erinnere mich nicht mehr ganz. In der Kombi auf jeden Fall sehr lecker! Später am Nachmittag begann es zu regnen und wir aßen unser Abendessen auf der Hotelterasse und lauschten dem Regengeräusch.
Am letzten Tag haben wir dann einen Morgenspaziergang am Strand entlang gemacht. Dabei haben wir kleine Krebse entdeckt und einen Herren kennengelernt, der Bootstouren macht. Nach einiger Hin- und Herüberlegung, weil wir ja am gleichen Tag noch weiter fahren wollten, haben wir uns dann doch entschlossen die Bootstour noch mitzumachen. Die war toll! Ganz entspannt haben wir viele Vögel und auch einige Affen gesehen und am Ende gab es noch einen Snack (lecker Ananas). Zum Mittagessen nochmal etwas von der Straßenverkäuferin und dann hat uns auch schon der Bus abgeholt.