24h am Flughafen Québec

Was für eine schöne Zeit ich hatte in Kanada! Zusammen mit Elise, die durch diese Reise zu einer noch engeren Freundin geworden ist! Ich war wirklich sehr froh dich an meiner Seite zu haben, besonders in den schwierigen Situationen, die wir zusammen gemeistert haben, aber auch während wir die ganzen schönen Dinge erlebt und gesehen haben (ganz besonders das viele schöne Wasser;))!

Diese schöne Zeit ging dann am 2. bzw. 3.12. zuende (Jaja, ich hänge wirklich ganz weit zurück mit meinen Beiträgen…geschrieben sind sie, nur die Fotos müssen noch rein). Morgens gegen 3 Uhr sind wir aufgestanden, um gegen 4 Uhr am Flughafen zu sein. Elise Flug ging am 2.12. gegen 6 Uhr, meiner 24 Stunden später. Ich bin trotzdem schon am 2. mit zum Flughafen gekommen, es gab viele Gründe, einer davon: wieso nicht mal über 24 Stunden am Flughafen verbringen😂. Gepäck abgegeben, eine Weile noch gewartet und ab ging es für Elise durch die Sicherheitskontrolle. Bye bye, au revoir und bis bald dann :).

Und das war dann der Startschuss für meine verbleibenden Stunden. Im folgenden werde ich erzählen was ich so gemacht habe am Flughafen, wen das nicht interessiert, der kann gerne zum nächsten Artikel springen, da wird es dann wieder interessanter mit meinen ersten Erlebnissen in Costa Rica.

Zunächst habe ich mir einen Wagen geholt, damit ich meinen Rucksack nicht die ganze Zeit mitschleppen muss, schließlich kann man den erst so 2 Stunden vor Abflug aufgeben. Dann hab ich mich hingesetzt, Musik gehört, gelesen, der Sonne beim aufgehen zugeguckt und ein paar Bagels mit Frischkäse gegessen, sehr lecker, muss ich wieder essen!

Zwischendurch bin ich durch die Gegend gelaufen mit meinem Gepäcktragedings, hab Leute angeguckt und meine Hauptbasis strategisch günstiger gelegt: in der Nähe vom kleinen Caféstand (wer weiß schon wann ich mir mal was kaufen möchte) und nahe an der Toilette (auch zum Flasche auffüllen sehr praktisch).

Nach 4 Stunden Eiskunstlaufprogramm habe ich das Punktesystem dann auch besser verstanden und mich dann etwas mehr in die Sprungtechnik vertieft. Das Olympiasynchronschwimmvideo habe ich nach 2 Stunden abgebrochen, Eiskunstlauf war dann irgendwie doch interessanter. Ich bin sehr beeindruckt von den Russen, besonders Evgenia Medvedeva finde ich sehr sympathisch und ich mag ihren Eiskunstlaufstil.

Die Sonne ging dann doch schön relativ früh, gegen 15 Uhr, unter. Also hab ich erstmal ein paar Fotos geschossen.

2 Stunden später wurde mein Flug schon auf den Anzeigetafeln angezeigt!

Gegen 16h30 (oder 17h30, mein Handy verwirrt mich) schließt dann das Café. Ich habe ganz schnell noch einen Kakao und einen Schokomuffin gekauft. Guter Kakao! Der Schokomuffin war auch ganz ok.

Später dann waren kaum noch Leute da, ein paar Angestellte, Reinigungskräfte ab und zu irgendwelche Businessleute (keine Ahnung wo die herkamen um die Zeit) und ich. Ich habe dann ein bisschen im Flughafen umhergetanzt und die Choreografie meiner Lateinformation geübt.

Morgens dann hab ich mich kurz mit einer Angestellten unterhalten, sehr nett. Ich habe den Self-Check-in-Dingern beim hochfahren zugesehen, die laufen mit Java. Wenn sie sich updaten leuchten sie rosa, danach blau.

Ich habe mich hingelegt und die Decke bewundert, nicht sehr spannend, aber schlafen hätte auch keinen Sinn mehr gemacht. Ich habe also noch etwas mehr getanzt. Die Taxifahrer waren dann auch schon da.

Die Werbetafeln laufen übrigens 24/7, warum auch immer… .

Und dann erwachte der Flughafen endlich wieder, ich konnte mein Gepäck abgeben und zum Sicherheitscheck. Natürlich war auf der Luftseite ein Klavier, gemütlichere Sitze und mehr Steckdosen, aber ich hatte eine ganz nette, entspannte Zeit am Flughafen von Québec.

Im Flugzeug bin ich dann mitten beim Schreiben kurz eingenickt. Genau so wie es in Filmen manchmal ist, das ist mir vorher echt noch nie passiert, war irgendwie lustig. Das Flugzeug wurde noch enteist und dann hieß es auch für mich „Au revoir and good bye Canada“!

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