Da es weiterhin schwierig mit den Fotos ist, die Beiträge aber schon lange geschrieben sind, habe ich beschlossen sie einfach jetzt hochzuladen. Vielleicht kommen Fotos später dazu. Im Moment dürften ja sowieso viele Leute Zeit haben, also hier ein bisschen Lesematerial zum Zeitvertreib. Ich bin übrigens in Auckland und auf dem Weg zurück nach Deutschland.
Wir bekamen ein eigenes Zimmer in einem großen Haus, welches Santa verwaltet und vermietet. Unsere Arbeit bestand darin Weihnachtsgeschichten, die Santa geschrieben hatte, aus dem Französischen ins Deutsche zu übersetzen. Zu gleichen Zeit war eine Österreicherin, Marianne, mit uns dort und half ebenfalls beim übersetzen.

Gleich am nächsten Tag fuhren wir alle zusammen zur Sanctuaire de Sainte-Anne-de-Beaupré, eine Kirche in der Nähe von Québec und eine Sehenswürdigkeit die für uns vorher ohne Auto etwas schwierig zu erreichen war. Santa führte uns umher und wir sahen bei einer Taufe zu.











Da Marianne uns schon relativ schnell nach unserer Ankunft wieder verließ und sie gerne ein bisschen Weihnachtsdeko schmücken wollte, haben wir schon im November damit angefangen😄.
Das- des, dass
Der Schnee nahm kein Ende, sehr zu Elise‘ und meinem Vergnügen! Wir sind also ein bisschen durch die Gegend spaziert, haben viele Fotos geschossen, sind halb erfroren und dann ab in ein nettes kleines Café. Ein paar Tage später sind wir wieder unterwegs gewesen, weil wir noch ein paar mehr Fotos machen wollten und der Schnee einfach sehr toll war😍. So viel Schnee sieht man in Hamburg ja leider nicht. Von daher war für mich Weihnachten eigentlich gefühlt schon im November, jedenfalls was mein typisches Temperaturgefühl angeht.
Wir haben nach einer Weile noch ein anderes kleines Café mit seeeehr guter heißen Schokolade gefunden😍, kann ich nur empfehlen()! Das wurde dann unser Stammcafé.
Mit unseren Übersetzungen ging es ebenfalls voran, am Schluss haben wir 5 Weihnachtskurzgeschichten von Santa ins Deutsche übersetzt. Hier ein paar lustige Sätze, von Google-Übersetzer im Vorhinein erstellt, das hatte Marianne vorher gemacht. Wir hatten beim Korrigieren dann wirklich sehr viel Spaß!
An einem Tag sind wir mit Santa zum Viertel Petit Champlain gefahren, er musste ein paar Angelegenheiten für seine Zeit als Weihnachtsmann regeln und danach hat er uns ein wenig rumgeführt. Er hat uns die Wandbilder erklärt, Ahornsirup in Lolli-Form gezeigt und uns mit in eine Holzschnitzerei genommen, wo wir den Leuten direkt bei der Arbeit zusehen konnten.
Vielleicht erinnert ihr euch an den Artikel in dem Elise und ich in Québec im Einkaufszentrum waren. Damals mussten wir uns sehr zurückhalten die Kuscheltiere mit Kuscheldecken nicht zu kaufen. In der Hinsicht war es fatal wieder nach Québec zu kommen, denn dreimal dürft ihr raten…wir sind nochmal hingefahren und haben uns dann doch jeweils eins davon gekauft😅.
Wie bereits erwähnt hat es ab November geschneit und wir haben uns daran sehr erfreut uns blieb also eigentlich gar nichts anderes übrig als einen Schneemann zu bauen! Zum ersten Mal seit langem (wenn überhaupt jemals) haben wir so viel Schnee gesehen und der Schneemann musste dann auch gleich wirklich groß, meine Größe, werden. Wir haben uns also einen Park gesucht und angefangen. Zwischendurch hatte es wieder ein wenig angefangen zu schneien und es war etwas stürmischer, doch am Ende waren wir mit unserem rund geschliffenen, nahezu perfektem Schneemann, sehr zufrieden!
Gleich zu Anfang unserer Rückkehr nach Québec hatten wir uns vorgenommen wenigstens einmal auf den dortigen Weihnachtsmarkt zu gehen, wenn er dann auch aufgebaut ist. So füllten wir also einen weiteren Tag. Wir schlenderten an den Buden vorbei, sahen sogenannte „Deutsche“ Hotdogs und schauten eine Weile beim Puppentheater zu. Danach hakten wir noch einen Punkt auf unserer Todo-Liste ab, das Chateau Frontenac von innen besichtigten. Neben Portiers fanden wir dort auch Touristen und eine Menge von verschiedenen Firmen dekorierte Weihnachtsbäume, zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Rettungsringe und Tablets als Baumdeko gesehen. Danach spazierten wir noch eine Weile umher, aßen etwas und tranken, typisch wir, Kakao.
Wieder zurück zum Schnee. Diesmal allerdings in Form eines Kinofilms. Frozen 2 kam im November heraus und wir beide sind natürlich hin um ihn zu gucken. Sehr zu empfehlen meiner Meinung nach und hat auch sehr zum Wetter gepasst:). Nach der Kinovorstellung (im Original auf Englisch, ist wegen der Lieder meistens schöner) haben wir die dortige Gegend erkundet. Wir sind in einen kleinen Park und haben uns eine große Portion Tim Bits gekauft. Das ist praktisch der Kern vom Dognut der ausgestochen wird, sehr, sehr, sehr lecker!
Wer sich fragt wie es unserem Schneemann nach 11 Tagen ging: Der Kopf war abhanden gekommen, aber dafür hatte Gliedmaßen dazubekommen. Wenn auch an ungewöhnlichen Stellen.
Der Weihnachtsmann hat Hilfselfen, das ist ein Fakt und kann ich hiermit bestätigen, denn wir waren seine Hilfselfen! Und wenn sich jemand fragt warum der Weihnachtsmann nur Kinder beschenkt, dann ist die logische Antwort, er hat ja unmöglich die Zeit jeden Menschen auf der Welt zu beschenken. Aber damit trotzdem möglichst alle Geschenke bekommen, gibt es das letzte Geschenk des Weihnachtsmanns: das Geschenk der Freude daran, Geschenke zu machen. Eine andere interessante Tatsache: da heutzutage kaum noch Häuser Kamine haben, hat der Weihnachtsmann einen magischen Schlüsselbund, der richtige Schlüssel leuchtet auf, sonst würde er Ewigkeiten damit verbringen ihn zu suchen. Und habe ich schon erwähnt warum der Weihnachtsmann in Québec lebt und nicht mehr am Nordpol? Da der Nordpol durch den Klimawandel dabei ist zu schmelzen, kann der Weihnachtsmann dort nicht mehr bleiben, es ist also sehr wichtig den Klimawandel aufzuhalten, damit der Weihnachtsmann wieder zurück nach Hause kann!
Nachdem wir dem Weihnachtsmann ausgeholfen haben, sind wir noch ins Zivilisationsmuseum gegangen. Wir haben lange Zeit in der Ausstellung „La tête dans le nuage“ (Der Kopf in der Wolke) verbracht, sie handelte von Überwachung, Internetkonsum und Technologiefortschritt und war sehr interessant! Danach blieb uns leider nicht mehr sehr viel Zeit, aber wir sind trotzdem noch in die eigentliche Ausstellung über die ursprünglichen Völker Kanadas gegangen.