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Hallo! Das bin ich.

Eine kurze Vorstellung

You must go on adventures to find out where you truly belong.

— Sue Fitzmaurice

Mit diesem ersten Blogeintrag möchte ich mich und mein Vorhaben vorstellen.

Mein Name ist Johanna, ich bin 18 Jahre alt und in diesem Blog werde ich über meine Reisen berichten. Jetzt nach meinem Abitur werde ich für eine Weile ins Ausland gehen, um den Kopf frei zu bekommen und neue Erfahrungen zu sammeln.

In erster Linie dient mir dieser Blog, um Freunde und Familie auf dem Laufenden zu halten, was ich erlebe und wo ich unterwegs bin. Unabhängig davon, lade ich alle weiteren Interessierten dazu ein, sich meine Blogeinträge durchzulesen und sich vielleicht inspirieren zu lassen die Orte, die ich sehe, ebenfalls zu besuchen.

Alle Fotos und Bilder, die ich auf dieser Website hochlade, sind von mir selbst gemacht.

Villas Mastatal 16.01.-20.02.

Nur so halb wach ging es für mich am 16.1. dann nach Mastatal, etwas weiter Richtung Pazifikküste. Denn dort lag die Farm zu der ich ursprünglich geplant hatte für die ganzen 2 Monate in Costa Rica zu gehen. Da diese Farm mir allerdings zunächst gesagt hatte, dass sie die ersten 2 Wochen im Januar keine Freiwilligen aufgrund von Ferien nehmen, hatte ich nach einer anderen Farm in der Nähe gefragt und so wurde mir Establo San Rafael vorgeschlagen. Aber nach diesen zwei Wochen wollte ich dann für die restlichen 5 Wochen auf die Farm „Villas Mastatal“ gehen. Da ich mich allerdings so gut mit den Leuten vom Establo San Rafael verstanden habe und mich da unglaublich wohl gefühlt habe, beschloss ich vor meiner Abreise dort nochmal für ein Wochenende kurz vor Juuks Abreise zurück zu kommen und am Ende die letzte Woche noch dort zu verbringen. Aus 5 geplanten Wochen auf Villas Mastatal wurden also 4. Möchte jemand raten wie lange ich am Ende tatsächlich auf Villas Mastatal bzw. Establo San Rafael war? (Die Persönlichkeiten, die es mitbekommen haben dürfen nicht mit raten!:))

Aber jetzt erstmal zum Anfang zurück. Ich bin am Nachmittag in den Bus erst nach Puriscal gestiegen, dorthin ist Abel mitgekommen, da er die Einkäufe in Puriscal erledigt. Das Lustige daran mit Abel in die Stadt zu fahren ist, dass es fast so ist, als wenn man mit einer Berühmtheit unterwegs ist, viele, wirklich viele Leute kennen Abel! Er hat mich noch zu dem Ort gebracht wo ich in den nächsten Bus einsteigen musste und ist dann verschwunden um seine höchstegeheimen Geschäfte zu erledigen 🙂 (z.B. Zutaten für sein unglaublich leckeres Bananenbrot/Bananen-Schokoladen-Kuchen zu kaufen). Zwischendurch ist er nochmal wieder gekommen und hat mir eine in Kanada lebende Irländerin vorbei gebracht. Sie dachte, dass sie auch zu Villas Mastatal müsste, später stellte sich heraus, dass sie eigentlich zu Rancho Mastatal musste, war zum Glück kein großes Problem. Wie es scheint werden diese beiden Unterkünfte häufiger verwechselt. Mit mir stiegen noch zwei andere junge Frauen aus dem Bus, Deutsche natürlich, die waren bei Villas Mastatal dann auch richtig. Immi (kurz für Imegin?) und Caro planten für eine Woche auch als Freiwillige zu bleiben und auf der Farm auszuhelfen. Der Bus brachte uns direkt bis zum Eingangstor und dann bekamen wir erstmal sehr leckeres Abendessen und haben alle kennengelernt. Miriam, eine andere Freiwillige, woher sonst, auch aus Deutschland. Und die Familie von der Farm: Javier und Raquel und deren Sohn und Tochter, er ungefähr 7, sie 4. Da es schon relativ spät war und wir von der Fahrt erschöpft, ging es dann in den Schlafsaal. Wobei es kein richtiger Saal war, weil der „Raum“ offen war, also mitten in der Natur! Dort standen viele Betten und, da wir nur zu dritt waren (Miriam hatte ein anderes Zimmer bekommen, weil sie sonst die eine Woche ganz alleine in diesem riesigen Raum gewohnt hätte) hatten wir eine große Auswahlmöglichkeit.

Am nächsten Tag ging es dann an die Arbeit.

Establo San Rafael 02.01.-16.01.

Nach Puriscal, mag sich der/die ein oder andere nach dem letzten Beitrag fragen, was ist denn da? In Puriscal wartete Abel, von der ersten Farm auf der ich für 2 Wochen bleiben würde, Establo San Rafael.

Für eine Nacht ist mein Vater noch mitgekommen, am nächsten Tag ging es für ihn dann zurück nach Liberia, um von dort aus nach Hamburg zu fliegen.

Auf der Farm wurden wir herzlich von Mareike (die Assistentin auf der Farm/Instruction:)/Instructor), Juuk, Ewa, Marion und Jacob (weiteren Praktikanten) begrüßt. Achso, was vielleicht gut zu wissen ist, Establo San Rafael ist eine Pferdefarm und ich war/bin dort als Praktikantin, was genau das bedeutet werde ich später erzählen. Nach einem leckerem Mittagessen und einer kleinen Führung über die Farm, ging es für diejenigen, die schon länger auf der Farm waren zum Unterricht. Hier auf der Farm wird Natural Horsemanship angewendet. Ich würde es folgendermaßen beschreiben: Wir lernen mit den Pferden in Pferdesprache zu komunizieren. Durch verschiedene Körpersignale führen wir das Pferd und nehmen die Position des Leitpferdes ein. Was ich daran besonders schätze ist, dass das Pferd dabei nicht als Transportmittel oder Spielzeug gesehen wird sondern als Partner und Gefährte.

Ich habe am ersten Tag also noch nicht wirklich mitgeholfen sondern durfte mich erstmal eingewöhnen und auf der Farm ankommen. Bei der Unterrichtsstunde habe ich gleich erstmal zugeguckt, denn wenn ich ehrlich bin, wusste ich absolut gar nichts über Natural Horsemanship, auch wenn ich ein wenig auf der Website gelesen hatte.

Am nächsten Tag ging es dann richtig los, um 6h00 Aufstehen, damit ich um 6h30 unten beim Haupthaus sein konnte. Dort gab es erstmal etwas warmes zum trinken und aufwachen. Die Stallarbeit war als erstes dran, sauber machen und Heu, Konzentrat und Wasser auffüllen. Da wir relativ viele Leute waren, ging das ziemlich schnell. Danach hat man dann auch gut Hunger, also auf zum Frühstück. Das Essen generell haben wir meistens für uns selbst zubereitet, manchmal haben wir zusammen gekocht, z.B. Pfannkuchen gemacht oder mittags mal ein Curry, ab und zu, wenn Kunden da waren, haben auch Abel und Brenda für alle gekocht. Gegen 10h30 werden die Pferde dann wieder heraus gelassen und der Stall für den Abend soweit schon vorbereitet. Wir hatten relativ viel Freizeit zwischen dem raus lassen der Pferde und unserem Unterricht am Nachmittag gegen 14h30. In der Zwischenzeit haben wir irgendwann Mittag gegessen und sind mal mit den Pferden zum Fluss spaziert oder einmal auch ohne Pferde zum Wasserfall in der Nähe gelaufen.

Wie schon erwähnt hatten wir gegen 14h30 dann unsere Unterrichtsstunde. Am ersten Tag hat Juuk mich in die ersten 5 der 7 „Ground Games“ eingeführt und mir die Grundlagen erklärt. Nach und nach habe ich dann von Mareike und Brenda die gesamten Spiele und viele weitere Übungen gelernt. Wir haben Parcours gemacht um die verschiedenen Techniken anzuwenden und ich habe mit vielen unterschiedlichen Pferden geübt so, dass ich lernen konnte mit diversen Horseanaltities (Pferdepersönlichkeiten) umzugehen.

Natürlich durfte ich auch reiten. Mit verschiedenen Pferden habe ich unter anderem auf dem Reitplatz gelernt. Dabei ging es zunächst darum ohne Sattel gut auf dem Pferd zu sitzen und die Balance sicher zu halten, dazu haben wir verschiedene Übungen gemacht. Einmal haben wir auch ein kleines Barrel Race gemacht, wobei es bei uns natürlich erstmal noch nicht wirklich um die Schnelligkeit ging, es hat aber trotzdem sehr viel Spaß gebracht!

Und Ausritte in die wundervolle Natur von Costa Rica durften natürlich auch nicht fehlen! Hier dann aber mit Sattel, geleitet von Mareike (die natürlich ohne Sattel geritten ist, weil sie ein absoluter Profi ist:)), zusammen mit Marion, Jacob und Juuk.

Zwischendurch hatten Brenda und Mareike natürlich auch freie Tage, das waren für uns dann „Practice days“, an denen wir alleine mit den Pferden üben konnten.

Die Pferde wurden am Abend nach der Unterrichtsstunde (oder nach dem Ausritt) zum Abendessen wieder in den Stall gelassen und danach hatten dann auch wir Fütterungszeit. Die Abende haben wir unterschiedlich verbracht. Manchmal haben wir ein Video über Natural Horsemanship geguckt oder aber auch einfach mal einen Film, beispielsweise „Spirit“ oder „The last unicorn“. Nachdem ich mich mit Mareike an einem Abend, beim Geschirr abspülen, über diverse Dinge und Computerspiele unterhalten habe, habe ich auch viele Abende mit Mareike und Computerspielen verbracht.

Ein weiteres Highlight meiner Zeit hier beim Establo San Rafael war eine Nachtwanderung, Barfuß, auf einen Berg (der sehr steinig war) hinauf. Bei dieser Wanderung ist Mareike und mir die Idee gekommen, dass man ja auf dem Berg schlafen könnte. Außerdem haben wir zusammen mit Captain (Mareikes Hündin) den Vollmond angejault und an meinem letzten Tag habe ich einen Ausritt mit Mareike gemacht, der mit Eis essen geendet hat.

Und ach ja, hatte ich erwähnt, dass wir die Auf-dem-Berg-schlafen-Idee in die Tat umgesetzt haben? Vermutlich war das mein größtes Highlight! Wir haben abends essen vorbereitet, unter anderem einen Stockbrot-/Pizzateig, Kartoffeln und anderes Gemüse und sind dann mit Liegen und Decken bepackt auf den Berg hinauf gewandert. Begleitet von Captain und diesmal mit Schuhen. Oben angekommen haben wir Steine zusammengesucht und daraus eine Lagerfeuerstelle gebaut. Danach musste noch ganz viel Feuerholz gesammelt werden, das praktische war, dass die Stelle wirklich wie geschaffen für unsere Idee war, denn neben einer relativ weichen Grasstelle zum schlafen und vielen, nicht allzu weit entfernten Steinen, lag direkt auf einer Seite ein großer trockener Baum und ein noch stehender Baum hatte eine perfekte Astgabel um das Handy dort abzulegen und als Lampe zu dienen. Das Stockbrot hielt leider nur so mäßig an unseren improvisierten „Stöcken“ (Metallstäben), aber wir hatten trotzdem ein leckeres Abendessen. Die Kartoffeln sind unglaublich gut geworden, die mit Asche gewürzte Aubergine war allerdings nicht ganz so sehr mein Ding. Wir hatten eine sehr schöne Zeit, mit einem wundervollen Ausblick! Geschlafen haben wir zwar nicht viel, was auch sehr merkwürdigen Leuten geschuldet war, die hin und her und hin und her (mitten in der Nacht) liefen und Andere, die morgens um halb 5 joggen gehen, aber Captain hat gut auf uns aufgepasst. Den Schlaf haben wir dann mehr oder weniger am nächsten Tag auf der Terasse und auf anderen Böden nachgeholt, wobei wir uns sehr gut als Katzen getarnt haben. Das Katzenspiel habe ich einfach nicht nur beim Kochen drauf;)!

So ging nach 2 Wochen eine unglaublich tolle Zeit zuende und ich wollte eigentlich gar nicht mehr weg. Nach einem kurzen Abschied ging es dann gegen Mittag zunächst nach Puriscal und dann Richtung Mastatal, zu einer anderen Farm.

SPOILER: Ich war nicht zuletzt bei Brenda, Mareike und Co..

Puerto Viejo & Cahuita 29.12.-02.01.2020

Silvester mit den Füßen im Sand, am Strand in Costa Rica! Das habe ich mir gewünscht sagen zu können und so ist es dann auch gekommen.

Mit dem Flugzeug gelandet ging es dann gleich weite nach Puerto Viejo in der Karibik. Also gut, nicht direkt, wir haben 5 Stunden am Flughafen gewartet, bis uns dann der Shuttle abgeholt hat. Die Zeit haben wir mit vielen Partien an Kartenspielen verbracht. Im Bus saß dann ein Schweizer, der zu dem gleichen B&B fuhr. Dort angekommen und kurz im Zimmer eingerichtet ging es dann noch an den Strand. Unsere Unterkunft hatte nämlich sozusagen einen privaten Strand, wobei der eigentlich für jeden zugänglich war. Das nette war aber, dass dort auch Tische standen, da haben wir dann am Abend auch den Schweizer wiedergetroffen und uns noch eine Weile sehr nett unterhalten.

Das Frühstück am nächsten Tag haben wir ebenfalls wieder mit besagtem Schweizer verbracht und dann saßen wir noch eine Weile einfach am Strand. Irgendwann kam dann die Frage auf wo wir denn Mittagessen sollten, die Entscheidung viel auf einen Spaziergang in das „Stadt-„Zentrum. Dort angekommen haben wir dann in einem vom Busfahrer empfohlenen Restaurant zu Mittag gegessen. Noch kurz dort geblieben, sind wir dann zurück zu unserer Unterkunft. Diesmal am Strand entlang, mit ein bisschen Slalom und Parcourskünsten. Als wir dann am Abend wieder sozusagen auf der Terasse des Hostels saßen, konnten wir noch beobachten wie ein Faultier einmal unter dem Dach und dann nach oben entlang kletterte, sehr süß!

Den letzten Tag haben wir dann noch eine Weile am Strand verbracht, Mittag im Hostelrestaurant gegessen und sind dann weiter nach Cahuita, dort haben wir nämlich Neujahr verbracht. Am frühen Abend sind wir schon einmal an den Strand gegangen, um zu sehen wo wir hin wollten für den Neujahrscountdown. Dann nochmal ganz schnell in den Pool gesprungen und, weil ich ziemlich müde war, habe ich mich noch ein wenig hingelegt. Natürlich mit Wecker, weil ich ja spezifische Pläne für den Übergang ins neue Jahr hatte. Meinen Wecker habe ich leider überhört, aver zum Glück war ja meim Vater da, der mich eine Viertelstunde vor dem costaricanischem Neujahr geweckt hat und dann sind wir schnell zum Strand gegangen. Ich kann jetzt also sagen, dass ich Silvester 2019 mit den Füßen im Sand, am Strand in Costa Rica verbracht habe:).

Am 01.01.2020 haben wir dann einen Neujahrsspaziergang gemacht. Am Strand entlang bis zum Zentrum von Cahuita, auf dem Weg habe ich noch eine Kokosnuss aufgeschlagen und dann noch in den Nationalpark von Cahuita. Dort habe ich dann auch noch einen Neujahrsbad im Atlantik genommen. In den Nationalpark kommt man übrigens gegen eine Spende. Im Taxi ging es danach schnell zurück, weil wir den Strand von der Nacht auch noch bei Tageslicht sehen wollten. Später habe ich dann noch die Waschbären gesehen, die der Hotelbesitzer schon angekündigt hat.

Relativ früh am nächsten Morgen ging es dann weiter bzw. wieder zurück nach San Jose und von dort aus, das erste Mal dann, mit dem lokalen Bus, nach Puriscal. Hat ziemlich gut funktioniert, war sehr günstig, netter Busfahrer und sogar mehr oder weniger funktionierendes WLAN. Und dann war eigentlich auch schon fast die Zeit gekommen mich von meinem Vater zu verabschieden und wieder alleine zu reisen:).

Panama Stadt 27.12.-29.12.

Nach wundervollen 10 Tagen in Peru bei der Familie^^ ging es wieder zurück nach Costa Rica mit einem kleinen Schwenker nach Panama, theoretisch einfach ein langes Umsteigen.

Und was für ein Hotel das war! Da hat mein Vater echt ein Schnäppchen erwischt! Dann musste erstmal der Magen gefüllt werden, bevor wir auf eine erste Erkundungstour gehen konnten. Auf dieser Erkundungstour entdeckten wir dann den Hop-on-Hop-off-Bus, da besorgten wir uns dann gleich ein 2-Tages-Ticket und sind auf den nächsten Bus gehoppt. Off-gehoppt sind wir dann aber erstmal nicht, weil das der vorletzte Bus des Tages war, wir haben einfach die Fahrt genossen und uns Panama-Stadt angesehen. Unglaublich was für Unterschiede man sieht, direkt neben den riesigen Hochhäusern gleich die herunter gekommenen Häuser der nicht so gut verdienenden. Ein erster Blick auf den Panama-Kanal und die Altstadt (Casco Viejo/Antiguo). Und die endlosen Weiten des Meeres. Fast am Ausgangspunkt wieder angekommen, hat es dann angefangen zu regnen, was ich aber ja immer sehr schön finde. Zum Ende des Tages haben wir dann noch ein Panamerikanisches Ceviche probiert, war mal was ganz anderes. Für alle die sich nicht so mit peruanischem Essen auskennen, Ceviche ist praktisch das Nationalgericht, war also schwer uns zu überzeugen, ist aber gelungen!

Wieder mit dem Hop-on-Hop-off-Bus sind wir am nächsten Tag gefahren, wobei wir diesmal beim Panamakanal ausgestiegen sind, den konnten wir uns ja nicht entgehen lassen! Unerwarteterweise wurde das dann ein sehr langes Halbtagsprogramm von fast 6 Stunden😅. „Was kann man so lange beim Panamakanal?“, machen fragt sich jetzt bestimmt der/die ein oder andere. Mit folgendem haben wir die Zeit gefüllt: Erstmal die Ausichtsplattform erkunden, dann die andere Aussichtsplattform entdecken (die lag höher und hatte einen besseren Ausblick), essen, dann hören, dass die nächsten Schiffe gegen 13 Uhr den Kanal durchqueren sollen, also beschließen bis dahin zu warten, das Museum (auf 3 Etagen) erkunden, den heranziehenden Regen beobachten, rätseln ob das dahinten ein Schiff oder ein Haus ist (es war ein Schiff) und warten. Dann gegen 14 Uhr waren die Schiffe endlich da, es waren dann gleich 3 Große und 3 Kleine. Das war schon wirklich sehr viel Zeit für den Panamakanal, danach sind wir also weiter, zum Casco Viejo, dem alten Stadtteil von Panama Stadt, mit sehr viele bunten und zerfallenen Häusern und Kirchen. Wir sind in dem Viertel dann durch die Gegend gelaufen, haben Pizza in Hörnchen gegessen und als es schon dunkler war haben wir die vielen Lichtkonstruktionen bewundert. Da kein Bus mehr fuhr und wir aber auch Lust hatten, sind wir dann an der Strandpromenade entlang spaziert. Dort war unglaublich viel los. Erst noch kurz über den Fischmarkt, wo wir von jeder Menge Leute angesprochen wurden, ob wir nicht was essen wollen, das war ziemlich lustig, und dann am Wasser entlang Richtung Hotel.

Am nächsten Tag ging dann der nächste Flug, wieder zurück nach Costa Rica.

Manuel Antonio & Quepos 13.12. – 17.12.

So entspannt wie unsere Zeit in La Fortuna endete, ging es in Manuel Antonio weiter. Zu bekannten älteren Hits aßen wir nach unserer Ankunft in einer Soda zu Mittag. Nach einem Spaziergang am Strand, mit Sonnenuntergang, beendeten wir den Tag in dem wir Telenovelas schauten. Dabei lachten wir uns ziemlich kaputt über „Caso cerrado“ und „La Doña“.

Frühstück mit was für einem Ausblick! Ein Foto von der Terasse von dem Hotel habe ich allerdings erst am Abend gemacht. Da wir ja in Manuel Antonio waren um den Nationalpark zu besichtigen ging es dann auch möglichst früh dort hinein. Zu einem guten Preis haben am Parkeingang einen Guide gefunden, außerdem war die Führung dadurch privat. Wir haben wirklich einen super Tag erwischt! Wir haben 4 Faultiere gesehen, einige Krebse, ein Wombat-ähnliches Tier (ich weiß leider nicht wie das heißt), einen Regenbogengrashüpfer, 2 Kolibris in ihren Nestern, einen Waschbären der essen geklaut hat und zwei verschiedene Gruppen an Affen. Wir haben einige Zeit ganz entspannt am Strand verbracht und kurz vor Schließung des Parks sind wir noch einen Rundweg gewandert, eigentlich sollte man dafür 40 Minuten brauchen, wir haben ihn in 20 Minuten geschafft, wobei es ganz sicher sehr schön ist sich mehr Zeit für die fantastische Aussicht zu nehmen. Es soll wohl auch möglich sein Delfine und Wale von dort aus zu sehen. Da wir mit die letzten im Park waren, konnte ich noch schnell ein paar Fotos vom Strand komplett ohne Menschen machen! Den Abend verbrachten wir dann, wie vorher schon erwähnt, auf der Terasse des Hotels und im dortigen Pool. Damit hat sich auch ein Traum für mich erfüllt, einmal bei Sonnenuntergang in einem Pool „ohne Kante“ zu sein. Zum Abendessen sind wir dann noch in eine andere Soda gegangen, auch wieder unglaublich lecker das Essen! Dabei konnten wir dann auch noch ein Faultier dabei beobachten wie es über die Stromleitung durch die Nacht spazierte, zum Glück ohne einen Zwischenfall. Nach dem Essen hatten wir dann noch nette Gespräche mit unseren Zimmernachbarn, die in einer großen Freundesgruppe/Kollegen zusammen ein paar Tage Urlaub verbrachten.

Bevor es am nächsten Nachmittag dann weiter nach Quépos ging, aßen wir nochmal zu Mittag in der Soda vom Vortag, saßen eine Weile am Strand und dann draußen vor dem Hotel, wobei wir einige Kolibris und einen Leguan beobachten konnten, dieser hat mir die ganze Zeit zugenickt, sehr lustig! Ganz nach dem Entspannungsmotto sind wir in Quépos noch ein wenig an der Strandpromenade entlanggeschlendert.

Den letzten Tag vor unserem Abflug haben wir damit verbracht Quépos noch ein wenig mehr zu erkunden. Zunächst haben wir, nach dem wir meiner Meinung nach viel zu lange rum gelaufen sind, endlich in einer kleinen Bäckerei gefrühstückt. Ich habe mir danach einen Badeanzug gekauft, wir haben noch einen Affen brüllen gehört und gesehen und sind dann in den Park Nahomi gelaufen.

Am Tag darauf ging es nach San José, um einen Tag vor Abflug dort zu sein. Denn wir verbrachten Weihnachten bei der Familie in Peru! (Unglaublich, dass der Flug nach Peru und wieder zurück nach Costa Rica günstiger war als über Weihnachten in Costa Rica zu bleiben!)

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