So entspannt wie unsere Zeit in La Fortuna endete, ging es in Manuel Antonio weiter. Zu bekannten älteren Hits aßen wir nach unserer Ankunft in einer Soda zu Mittag. Nach einem Spaziergang am Strand, mit Sonnenuntergang, beendeten wir den Tag in dem wir Telenovelas schauten. Dabei lachten wir uns ziemlich kaputt über „Caso cerrado“ und „La Doña“.
Frühstück mit was für einem Ausblick! Ein Foto von der Terasse von dem Hotel habe ich allerdings erst am Abend gemacht. Da wir ja in Manuel Antonio waren um den Nationalpark zu besichtigen ging es dann auch möglichst früh dort hinein. Zu einem guten Preis haben am Parkeingang einen Guide gefunden, außerdem war die Führung dadurch privat. Wir haben wirklich einen super Tag erwischt! Wir haben 4 Faultiere gesehen, einige Krebse, ein Wombat-ähnliches Tier (ich weiß leider nicht wie das heißt), einen Regenbogengrashüpfer, 2 Kolibris in ihren Nestern, einen Waschbären der essen geklaut hat und zwei verschiedene Gruppen an Affen. Wir haben einige Zeit ganz entspannt am Strand verbracht und kurz vor Schließung des Parks sind wir noch einen Rundweg gewandert, eigentlich sollte man dafür 40 Minuten brauchen, wir haben ihn in 20 Minuten geschafft, wobei es ganz sicher sehr schön ist sich mehr Zeit für die fantastische Aussicht zu nehmen. Es soll wohl auch möglich sein Delfine und Wale von dort aus zu sehen. Da wir mit die letzten im Park waren, konnte ich noch schnell ein paar Fotos vom Strand komplett ohne Menschen machen! Den Abend verbrachten wir dann, wie vorher schon erwähnt, auf der Terasse des Hotels und im dortigen Pool. Damit hat sich auch ein Traum für mich erfüllt, einmal bei Sonnenuntergang in einem Pool „ohne Kante“ zu sein. Zum Abendessen sind wir dann noch in eine andere Soda gegangen, auch wieder unglaublich lecker das Essen! Dabei konnten wir dann auch noch ein Faultier dabei beobachten wie es über die Stromleitung durch die Nacht spazierte, zum Glück ohne einen Zwischenfall. Nach dem Essen hatten wir dann noch nette Gespräche mit unseren Zimmernachbarn, die in einer großen Freundesgruppe/Kollegen zusammen ein paar Tage Urlaub verbrachten.
Bevor es am nächsten Nachmittag dann weiter nach Quépos ging, aßen wir nochmal zu Mittag in der Soda vom Vortag, saßen eine Weile am Strand und dann draußen vor dem Hotel, wobei wir einige Kolibris und einen Leguan beobachten konnten, dieser hat mir die ganze Zeit zugenickt, sehr lustig! Ganz nach dem Entspannungsmotto sind wir in Quépos noch ein wenig an der Strandpromenade entlanggeschlendert.
Den letzten Tag vor unserem Abflug haben wir damit verbracht Quépos noch ein wenig mehr zu erkunden. Zunächst haben wir, nach dem wir meiner Meinung nach viel zu lange rum gelaufen sind, endlich in einer kleinen Bäckerei gefrühstückt. Ich habe mir danach einen Badeanzug gekauft, wir haben noch einen Affen brüllen gehört und gesehen und sind dann in den Park Nahomi gelaufen.
Am Tag darauf ging es nach San José, um einen Tag vor Abflug dort zu sein. Denn wir verbrachten Weihnachten bei der Familie in Peru! (Unglaublich, dass der Flug nach Peru und wieder zurück nach Costa Rica günstiger war als über Weihnachten in Costa Rica zu bleiben!)