Weiter ging es danach nach La Fortuna unter anderem mit dem Boot über den Arenal See. Genau auf den Vulkan „Arenal“ ging es zu, wobei die Spitze von dem, angeblich perfekt geformten, Vulkan von Wolken verhangen war. Da das Wetter bei unserer Ankunft echt fabelhaft war (sonst, und z.B. auch direkt die Woche davor, soll es dort unglaublich viel regnen) haben wir uns direkt dazu entschieden am selben Tag noch einen Reitausflug zu machen. Vorher noch schnell was kleines zu Mittag, ein wirklich unglaublich leckeres Käse-Schinken-Sandwich. Also wirklich lecker! So simple und doch echt unglaublich! Der Reitausflug danach war auch echt toll! Mit einer sagenhaften Aussicht! Und danach konnten wir noch ins Thermalwasser gehen, sehr entspannend.
Beim Früstück am nächsten Tag konnten wir haufenweise Vögel beobachten und danach ging es ganz entspannt zu einer selbstgeführten Tour durch den Park direkt hinter dem Hotel. Der Park hatte eine Verbingung zum „Sloth Park“ und wie der Name schon erahnen lässt, kann man in diesem Park einige Faultiere sehen, wir haben 4 zu Gesicht bekommen :). Dazu noch ganz viele Vögel, unter anderem 2 verschiedene Arten von Tucans. Dabei ist mir aufgefallen, dass Faultiere gar nicht so langsam klettern, ich hatte nämlich gedacht, dass die sich vieeeeeel langsamer fortbewegen. Wir aßen in der Soda Mima (sehr zu empfehlen!) und später am Abend, als wir über den Hauptplatz spazierten, machte ich noch die Entdeckung überhaupt (in einem Supermarkt, nicht auf dem Platz): in Costa Rica gibt es haufenweise Haargel. Mein Ding ist es ja nicht.
Der letzte Tag in La Fortuna startete sehr früh, denn es ging für uns auf eine ganztägige Wanderung. Den ersten Teil, der La Fortuna Wasserfall, machten wir in einer kleinen Gruppe mit noch 2 anderen, sehr netten Personen. Wir konnten direkt beim Wasserfall baden, wobei wir aufpassen mussten nicht unter den Wasserfall zu geraten, die Strömung war schon echt stark und es war echt beeindruckend die Kraft des Wassers zu spüren. Danach haben wir einige Leute eingesammelt, für die große Wanderung wurde die Gruppe allerdings nochmal gespalten (in Ganztag und Halbtag), zum Glück, sonst wären das sehr viele Leute gewesen. Mit ein paar mehr Leuten sind wir dann den Vulkan „Arenal“ hinauf gewandert, bis zum nächstmöglichsten Punkt. Der Vulkan schläft zu Zeit und könnte jeden Moment unerwartet ausbrechen, deswegen ist es sehr gefährlich weiter Richtung Krater zu wandern! Zwischenzeitlich lichteten sich die Wolken ein wenig, den ganzen Vulkan haben wir allerdings leider nicht gesehen. Die letzte Wanderung startete bei einem kleinen Museum, dort konnten wir ein paar Bilder vom aktiven Vulkan bewundern. Geregnet hat es übrigens auch ab der Hälfte. Nachdem wir eine Hängebrücke, Nasenbären, Rotaugenfrösche und noch einen kleineren Wasserfall gesehen hatten ging es dann zum Abschluss noch zu einem Fluss, einer natürlichen heißen Quelle, er war also entspannend lau warm. Der Touristenführer schenkte einen aus und wir bekamen Masken aus Vulkanerde. Ein entspannender Abschluss, mit netten Leuten in La Fortuna.