Für den Zug nach Montréal mussten/durften wir unser Gepäck aufgeben. Für uns war das eine heiden Erleichterung! Und als wir dann in Montréal angekommen sind hat es sich angefühlt, als wenn wir fast in einem anderen Land angekommen sind: Hauptsprache Französisch und wir mussten unser Gepäck von einem kleinen Gepäckband abholen😄. Nachdem wir fast die Letzten waren und Elise‘ Koffer eine extra Runde auf dem Band gefahren ist, hatten wir dann unsere Sachen und sind zum Hostel gelaufen, zum Glück kein allzuweiter Weg.
Im Hostel haben wir unsere Sachen abgestellt, Check-in war erst später, und sind dann losgegangen um die Stadt schon ein bisschen zu erkunden. Wir sind direkt erstmal Richtung Wasser gelaufen und haben ein schönes Plätzchen gefunden. Dort stellte sich uns die Frage, wie die Leute es geschafft hatten Grafitti(s?) an die Wände des Kanals zu sprayen, denn Teile der Grafitti(s?) lagen jetzt unter Wasser.
Danach ging es für uns zurück Richtung Hostel, währenddessen suchten wir nach einem Ort zum Essen, fanden aber leider nichts. Im Hostel angekommen konnten wir dann erstmal unser Zimmer beziehen. Und was für ein Zimmer das war😱. Das BESTE Zimmer unser gesamten Reise!!!! Riesen groß, nur 4 Frauen, zum Glück auch die ganze Zeit sehr nette Frauen die nicht schnarchten und viele Haken zum Sachen aufhängen. Außerdem auch noch ein eigenes Bad, direkt im Zimmer, mit einer echt guten Dusche und dazu auch noch alles schön sauber😍.
Am späten Nachmittag suchten wir uns dann noch etwas zum essen und fanden ein kleines indisches Restaurant, sehr lecker!
Am nächsten Tag liefen wir über den Bymarket, ein Markt der wirklich viel zu bieten hat und außerdem genau auf unserem Weg zum Rideau Shopping Center lag. Auf dem Markt haben wir uns nicht sehr lange aufgehalten, aber es war nett drüber zu gehen, da er auch praktisch direkt gegenüber von unserem Hostel lag. Im Shopping Center sind wir einfach einmal durchgelaufen, wir wollten allerdings noch nicht wirklich einkaufen, da wir ja noch ein Stück Reise vor uns hatten.
Auch an diesem Tag kamen wir am Chateau Laurier vorbei, hier ein Foto von vorne.
Fast direkt neben einem Ausgang des Centers haben wir ein weiteres Denkmal, diesmal sogar mit Wachposten, gefunden. Ich hatte es am Tag zuvor schon gesehen und wollte noch ein Foto davon machen, also auf dorthin!
Dieser Tag war sehr reich an Skulpturen, die wir überall in der Stadt verteilt gefunden haben.
Wir sind wieder zum Parlament gelaufen, da uns im Hostel gesagt wurde, dass wir den Peace Tower direkt besichtigen könnten. In der Touristeninformation wurde uns dann leider mitgeteilt, dass diese Tour derzeit leider nicht möglich sei, weil es Renovierungsarbeiten gäbe. Diese Renovierungsarbeiten haben wir dann auch gesehen, als wir hinter dem Parlament ein Stück entlang gegangen sind. Es war uns allerdings zu laut, also sind wir dann doch relativ schnell wieder umgekehrt.
Ein paar Demonstranten der Fridays4Future-Bewegung sind zu sehen. Der Peace Tower ist Teil des Parlamentgebäudes.Ein wunderschöner Blick hinter dem Parlamentsgebäude ans andere Ufer.Und auf das Kunstmuseum und den Park. Auch die zwei Türme der Notre Dame Kirche sund zu sehen.
Daraufhin haben wir uns dann den Schleusen gesetzt und sind den Tag weiterhin sehr entspannt angegangen. Wir konnten sogar beobachten wie ein Boot durch die Schleuse gelotst wurde.
Ich fand das Wasser der Schleuse war ein spannenderes Fotomotiv als das kleine Boot.🤷🏻♀️
Danach suchten wir uns einen Weg auf die andere Seite des Ottawa Rivers. Hinter dem Museum vom Vortag entlang, dort sahen wir weitere Kunst und dann über die Brücke. Tatsächlich verließen wir dadurch nicht nur Ottawa, denn die Stadt auf der anderen Seite des Flusses heißt Gatineau, sondern auch die ganze Provinz Ontario und betraten zum ersten Mal Québec. Natürlich war das nicht ganz so spannend wie unsere Brückenüberquerung bei den Niagarafällen, wo wir dann gleich in einem ganz anderen Land landeten, es war allerdings trotzdem lustig.
Noch mehr Kunst auf dem Weg zur Brücke.Und lustige Sprüche.
Der französische Einfluss war direkt zu merken, denn anders als in Ottawa waren die Schilder hier erst auf Französisch und dann auch Englisch beschriftet. Wir genossen den Blick auf den Parliament Hill und den Sonnenuntergang in einem kleinen Park direkt am Fluss, neben dem Musée canadien de l’histoire (dem kanadischen Geschichtsmuseum). Architektonisch sehr interessant gebaut, allerdings anscheindend nicht interessant genug, denn ich scheine kein Foto davon gemacht zu haben😅.
Und so ging unsere kurze Zeit in Ottawa, Kanadas Hauptstadt, auch schon zuende.
Nach Ottawa sind wir dann das erste Mal mit einem kanadischen Zug gefahren. Der Service erstaunt einen wirklich, wenn man sonst die Deutsche Bahn gewöhnt ist😂. Das ganze Procedere lief ähnlich wie beim Fliegen ab. Bei manchen Fahrten gibt man sogar sein Gepäck auf, das war für uns hier allerdings nicht der Fall. Da wir sehr früh dran waren, mussten wir erst noch eine Weile in einer sehr schönen Halle warten.
Dann haben wir uns angestellt, um zum Zug zu gehen, dort wurden unsere Tickets bereits einmal kontrolliert. Als es dann los ging, zum Zug, ist auf der Rolltreppe Elise‘ Koffer umgekippt, aber es ist zum Glück nichts passiert! Die Koffer konnten wir in einem Teil, der extra dafür vorgesehen ist, abstellen. Die ganze Fahrt über gab es sehr gutes WLAN, ganz zu unserer Freude, und die Sitze waren auch sehr gemütlich und man hatte unglaublich viel Beinfreiheit!
In Ottawa angekommen mussten wir erstmal einen unglaublich langen Weg bis zu unserem Hostel fahren. Leider stiegen zwischendurch auch sehr viele Leute ein, wir hatten aber zum Glück Sitzplätze bekommen. Die Aussicht war auf jeden Fall sehr schön! Im Hostel angekommen wurden wir sehr herzlich begrüßt!
Naja, kommen wir jetzt Mal zu dem ersten kompletten Tag in Ottawa, davon habe ich nämlich viele, schöne Fotos!
Wir hatten mal wieder geplant einen kleinen Wandertag zu machen und durch Ottawa zu laufen, während wir die Punkte abhaken die wir sehen wollten. Auf ging es also, zunächst zu den Rideau Falls. Wir liefen durch ein Businessviertel, die Leute hatten gerade Mittagspause und viele genossen, genau wie wir, das schöne Wetter. Wir folgten dem Rideau-Fluss, bis wir zu den Wasserfällen kamen.
Dann liefen wir Richtung Parlamentsviertel. Wir kamen an einem Kriegsdenkmal vorbei und an der Straße entlang waren Banner aufgehängt, auf denen die verschiedenen Provinzen mit einem Symbol dargestellt wurden. Wirklich sehr schön gestaltet!
Das Kriegsdenkmal.Eine bisschen London in Kanada.Ein Münzenmuseum, da sind wir aber nicht rein gegangen, weil wir das schöne Wetter genießen wollten.Ein schönes Gebäude, dass das „Globale Zentrum für Pluralismus“ beherbergt.
Bevor wir weiter Richtung Parlament gingen kamen wir erst an dem Kunstmuseum Ottawas vorbei, draußen auf dem Platz stand eine rieeeesige Spinne…natürlich keine echte, sondern ein Kunstwerk.
Ein Stück weiter kamen wir dann zu der Notre-Dame Kirche von Ottawa. Wunderschön! Der Himmel sah aus wie ein Nachthimmel mit Sternen und die Säulen hatten ebenfalls eine wunderschöne Farbe! Und die Glasfenster in Kirchen finde ich sowieso immer sehr schön!
Diese silbernen Türme bekommt man hier häufig bei Kirchen zu sehen.Und hier der untere Teil, weil nicht alles drauf gepasst hat.
Nach diesem Besuch gönnten wir uns ein, diesmal etwas teureres, Mittagessen. Aber ich kann euch sagen, das Geld hat sich definitiv gelohnt! Genau die richtige Größe hatten unsere bestellten Sandwiches mit Salat. Und was für Sandwiches das waren, richtig edel, meins mit sehr leckerem, geschmolzenen Mozarella und Schinken, außerdem Pinienkerne, Rucola und Oliven. Die Oliven hat Elise im Austausch gegen ihre Tomaten bekommen. Was uns gewundert hat, in dem Restaurant waren wir die einzigen…dabei ist das wirklich jedem zu empfehlen der sich in Ottawa aufhält! Das Bistro Ristoro, sie sollen wohl auch sehr gute Pizza haben.
Danach haben wir uns ein Friedensdenkmal, direkt neben der National Galerie of Canada, angeguckt.
Wir gingen durch einen wunderschönen Park, das Wetter hätte auch nicht besser sein können, und sahen von dort bereits auf der gegenünerliegenden Seite das Parlament in seiner vollen Pracht.
Ein Modell der Sadt, das im Park stand.Das Zeichen Kanadas, das Ahornblatt.Die ersten Anzeichen des Herbstes.
Vor dem Parlament stand ebenfalls eine Art Denkmal, es handelte sich um einen Brunnen mit einem Feuer in der Mitte. Auf dem Brunnen sind die Flaggen der verschiedenen Provinzen und, wenn ich mich richtig erinnere, deren Gründungsdaten zu sehen. Leider hat man das Gas, dass das Feuer brennen lässt, sehr stark gerochen, aber sonst sehr beeindruckend.
Feuer und Wasser im Einklang und mit ziemlichem Gestank!
Da das Wetter so schön war und wir bereits alle geplanten Sehenswürdigkeiten abgehakt hatten, beschlossen wir den Tag sehr entspannt ausklingen zu lassen. Wir gingen eine kleine Promenade entlang zurück zum Park. An dieser Promenade wurde verschiedenen Persönlichkeiten gedacht, die sich sehr für die LGBTQ2-Szene engagiert haben.
Direkt neben dem Park war eine weitere Sehenswürdigkeit zu bewundern, das Hotel „Château Laurier“.
Schon auf dem Weg zum Bus sieht man schöne Bauten.
Am 3. Tag in Toronto schien die Sonne, das passte uns insofern super gut, weil wir einen Strandausflug geplant hatten, zu den Scarborough Bluffs. Nach einer relativ langen Bahn- und Busfahrt lag noch ein kleiner Spaziergang, leider hauptsächlich an einer, zum Glück wenig befahrenen, Straße entlang. Wir liefen an einer Kirche mit Schule entlang und konnten beobachten wie ein paar Schüler auf ihren Lehrer warteten um Baseball zu spielen, neben Eishockey hier ein sehr populärer Sport.
Mit der grünen Bahn bis ganz zum Ende und dann noch mit dem Bus.
Dann kamen wir bei einem Teich an, an dem sehr viele Enten, Gänse und ein paar Schwäne waren.
Wir suchten uns den Weg zu den Klippen und kamen am Strand an, leider hatten wir unsere Badesachen nicht mit dabei, es wäre eine super Gelegenheit gewesen nochmal vor dem Winter das wirklich warme Wetter zu genießen. Aber gut, ich werde im Dezember hoffentlich genug Möglichkeiten haben im Atlantik und Pazifik baden zu gehen😊. Und so haben wir das gute Wetter dann in einem Schattenplatz am Strand genossen und lagen einfach eine Weile herum. Monarchfalter sehen wirklich sehr schön vor dem strahlend blauen Himmel aus!
In einem kleinen Restaurant in Mitten der ganzen kleinen Schiffe haben wir dann zu Mittag gegessen. Zunächst saßen wir draußen doch, weil diverse Wespen uns einfach nicht in Ruhe lassen wollten, sind wir dann doch nach drinnen umgezogen. Es wurden auf Fernsehern die besten Punkte aus verschiedenen Baseballspielen gezeigt, echt unglaublich wie die Spieler die Bälle schlagen und wie wieder Andere diese Bälle in spektakulären Sprüngen fangen!
Leider etwas verwackelt: Men to the left, Women always right.😋
Ich glaube gegen 16 Uhr sind wir dann aufgebrochen, schließlich wollten wir noch unbedingt auf den CN-Tower!
Dort angekommen sahen wir einen „CANADA“-Schriftzug, den mussten wir natürlich fotografieren, leider hatten diverse andere Leute, unteranderem zwei relativ große Reisegruppen, die gleiche Idee. Ganz nach unserem Motto „Wir haben ja Zeit“, haben wir gewartet und haben unsere Fotos letztendlich auch bekommen.
In der Schlange um die Karten für den CN-Tower zu holen begegneten uns dann zwei Deutsche, sie hatten die Info bekommen, dass die eine Aussichtsplattform geschlossen sei, weil eine Privatgesellschaft dort sei. Da wir keine andere Wahl hatten, weil wir am nächsten Tag ja schon weiterfahren würden, beschlossen wir trotzdem hochzufahren, die höchste Plattform war immerhin noch offen. Dann bekamen wir mit, dass die eine Plattform nur zum Teil geschlossen sei und man den 360° auch von oben sehen könnte. Zum Glück konnten wir die Info noch an die anderen Deutschen weitergeben. Also kauften wir die Tickets und ab nach oben. Der Fahrstuhl mit dem „Glasboden“ war nicht sonderlich beeindruckend, aber gut, das war ja nicht das, was wir sehen wollten.
Oben angekommen bekamen wir eine unglaubliche Sicht über Toronto zu sehen! Wir hatten uns vorher informiert und wussten daher, dass nach 19 Uhr die Plattformen relativ leer sein sollten, die mittlere Plattform mit einer Höhe von 346m, auf dieser kommt man als erstes an, war relativ voll, aber es hielt sich in Grenzen.
Die oberste Plattform allerdings war wirklich relativ leer, es hat sich definitiv für uns gelohnt etwas mehr Geld für die obere Plattform auszugeben! Wir leisten uns ja sonst wirklich kaum etwas. Und genau wie wir es geplant hatten, konnten wir den Sonnenuntergang perfekt bewundern. Tatsächlich hatten wir die perfekten Plätze für den Blick auf die Sonne. Oben tragen wir die Deutschen übrigens auch wieder.
Dann ging es zurück zum Hostel durch ein abendlich beleuchtetes Toronto.
Tag 2 in Toronto verbrachten wir hauptsächlich auf Toronto Island. Wir liefen zu Fuß zum Fähranleger. Unterwegs sahen wir das Rogers Centre, wir vermuten ganz stark, dass es sich dabei um eine Sportanlage handelte, daneben den CN Tower, dieser stand auch noch auf unserer Liste für Toronto, und das Ripleys Aquarium. Außerdem sahen wir im Wasser ein Kunstwerk, das auf die Lage der vielen derzeitigen Flüchtlinge aufmerksam machen sollte.
Die Spitze verschwindet komplett in den tief hängenden Wolken, ein Glück, dass wir uns einen anderen Tag für den Besuch dort oben ausgesucht haben.
Bei der Fähre angekommen mussten wir eine Weile warten und dann konnten wir, für etwas mehr als 3€, auf die Fähre. Die Fahrt dauerte knapp 15 Minuten und es war doch relativ frisch an diesem Tag. Es war leider bewölkt und auf der Fähre kam dann noch ein wenig Fahrtwind hinzu. Auf der Insel angekommen spazierten wir zu einem kleinen Strand an dem viele Schmetterlinge umherflogen.
Der Blick von der Fähre.Die wolkenverhangene Skyline von Toronto.Na, wer sieht den Frosch?
Dann gingen wir auf einer Art Promenade am Wasser entlang und genossen die Aussicht.
Am Ende des Weges lag ein kleiner Aussichtspunkt mit Hinweisen darauf wie weit wir von gewissen Orten entfernt waren. Nachdem wir die Aussicht genossen und bei einem „Griechen“ etwas gegessen hatten, machten wir uns auf die Suche nach dem dortigen Irrgarten.
Nachdem wir dort ein wenig umhergeirrt sind beschlossen wir uns auf den Weg zurück nach Toronto zu machen. Am Vortag waren wir ja schon einmal im Eaten Centre gewesen, jedoch hatte das Einkaufszentrum ja kurz nach unserer Ankunft geschlossen, deswegen beschlossen wir unseren dortigen Besuch zu wiederholen. Wir liefen durch das riesige Gebäude und betrachteten einige Läden.
Danach ging es, durch die uns mittlerweile bekannten Straßen, unteranderem einen Teil China Towns, zurück zum Hostel.
Vincent verfolgt einen mit den Augen.Ein Hydrant (leider nicht rot) der, wie in Hollywoodfilmen, Wasser verbreitet.