Ottawa (Tag 1)

Nach Ottawa sind wir dann das erste Mal mit einem kanadischen Zug gefahren. Der Service erstaunt einen wirklich, wenn man sonst die Deutsche Bahn gewöhnt ist😂. Das ganze Procedere lief ähnlich wie beim Fliegen ab. Bei manchen Fahrten gibt man sogar sein Gepäck auf, das war für uns hier allerdings nicht der Fall. Da wir sehr früh dran waren, mussten wir erst noch eine Weile in einer sehr schönen Halle warten.

Dann haben wir uns angestellt, um zum Zug zu gehen, dort wurden unsere Tickets bereits einmal kontrolliert. Als es dann los ging, zum Zug, ist auf der Rolltreppe Elise‘ Koffer umgekippt, aber es ist zum Glück nichts passiert! Die Koffer konnten wir in einem Teil, der extra dafür vorgesehen ist, abstellen. Die ganze Fahrt über gab es sehr gutes WLAN, ganz zu unserer Freude, und die Sitze waren auch sehr gemütlich und man hatte unglaublich viel Beinfreiheit!

In Ottawa angekommen mussten wir erstmal einen unglaublich langen Weg bis zu unserem Hostel fahren. Leider stiegen zwischendurch auch sehr viele Leute ein, wir hatten aber zum Glück Sitzplätze bekommen. Die Aussicht war auf jeden Fall sehr schön! Im Hostel angekommen wurden wir sehr herzlich begrüßt!

Naja, kommen wir jetzt Mal zu dem ersten kompletten Tag in Ottawa, davon habe ich nämlich viele, schöne Fotos!

Wir hatten mal wieder geplant einen kleinen Wandertag zu machen und durch Ottawa zu laufen, während wir die Punkte abhaken die wir sehen wollten. Auf ging es also, zunächst zu den Rideau Falls. Wir liefen durch ein Businessviertel, die Leute hatten gerade Mittagspause und viele genossen, genau wie wir, das schöne Wetter. Wir folgten dem Rideau-Fluss, bis wir zu den Wasserfällen kamen.

Dann liefen wir Richtung Parlamentsviertel. Wir kamen an einem Kriegsdenkmal vorbei und an der Straße entlang waren Banner aufgehängt, auf denen die verschiedenen Provinzen mit einem Symbol dargestellt wurden. Wirklich sehr schön gestaltet!

Das Kriegsdenkmal.
Eine bisschen London in Kanada.
Ein Münzenmuseum, da sind wir aber nicht rein gegangen, weil wir das schöne Wetter genießen wollten.
Ein schönes Gebäude, dass das „Globale Zentrum für Pluralismus“ beherbergt.

Bevor wir weiter Richtung Parlament gingen kamen wir erst an dem Kunstmuseum Ottawas vorbei, draußen auf dem Platz stand eine rieeeesige Spinne…natürlich keine echte, sondern ein Kunstwerk.

Ein Stück weiter kamen wir dann zu der Notre-Dame Kirche von Ottawa. Wunderschön! Der Himmel sah aus wie ein Nachthimmel mit Sternen und die Säulen hatten ebenfalls eine wunderschöne Farbe! Und die Glasfenster in Kirchen finde ich sowieso immer sehr schön!

Diese silbernen Türme bekommt man hier häufig bei Kirchen zu sehen.
Und hier der untere Teil, weil nicht alles drauf gepasst hat.

Nach diesem Besuch gönnten wir uns ein, diesmal etwas teureres, Mittagessen. Aber ich kann euch sagen, das Geld hat sich definitiv gelohnt! Genau die richtige Größe hatten unsere bestellten Sandwiches mit Salat. Und was für Sandwiches das waren, richtig edel, meins mit sehr leckerem, geschmolzenen Mozarella und Schinken, außerdem Pinienkerne, Rucola und Oliven. Die Oliven hat Elise im Austausch gegen ihre Tomaten bekommen. Was uns gewundert hat, in dem Restaurant waren wir die einzigen…dabei ist das wirklich jedem zu empfehlen der sich in Ottawa aufhält! Das Bistro Ristoro, sie sollen wohl auch sehr gute Pizza haben.

Danach haben wir uns ein Friedensdenkmal, direkt neben der National Galerie of Canada, angeguckt.

Wir gingen durch einen wunderschönen Park, das Wetter hätte auch nicht besser sein können, und sahen von dort bereits auf der gegenünerliegenden Seite das Parlament in seiner vollen Pracht.

Ein Modell der Sadt, das im Park stand.
Das Zeichen Kanadas, das Ahornblatt.
Die ersten Anzeichen des Herbstes.

Vor dem Parlament stand ebenfalls eine Art Denkmal, es handelte sich um einen Brunnen mit einem Feuer in der Mitte. Auf dem Brunnen sind die Flaggen der verschiedenen Provinzen und, wenn ich mich richtig erinnere, deren Gründungsdaten zu sehen. Leider hat man das Gas, dass das Feuer brennen lässt, sehr stark gerochen, aber sonst sehr beeindruckend.

Feuer und Wasser im Einklang
und mit ziemlichem Gestank!

Da das Wetter so schön war und wir bereits alle geplanten Sehenswürdigkeiten abgehakt hatten, beschlossen wir den Tag sehr entspannt ausklingen zu lassen. Wir gingen eine kleine Promenade entlang zurück zum Park. An dieser Promenade wurde verschiedenen Persönlichkeiten gedacht, die sich sehr für die LGBTQ2-Szene engagiert haben.

Direkt neben dem Park war eine weitere Sehenswürdigkeit zu bewundern, das Hotel „Château Laurier“.

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