Am nächsten Tag liefen wir über den Bymarket, ein Markt der wirklich viel zu bieten hat und außerdem genau auf unserem Weg zum Rideau Shopping Center lag. Auf dem Markt haben wir uns nicht sehr lange aufgehalten, aber es war nett drüber zu gehen, da er auch praktisch direkt gegenüber von unserem Hostel lag. Im Shopping Center sind wir einfach einmal durchgelaufen, wir wollten allerdings noch nicht wirklich einkaufen, da wir ja noch ein Stück Reise vor uns hatten.

Fast direkt neben einem Ausgang des Centers haben wir ein weiteres Denkmal, diesmal sogar mit Wachposten, gefunden. Ich hatte es am Tag zuvor schon gesehen und wollte noch ein Foto davon machen, also auf dorthin!

Dieser Tag war sehr reich an Skulpturen, die wir überall in der Stadt verteilt gefunden haben.


Wir sind wieder zum Parlament gelaufen, da uns im Hostel gesagt wurde, dass wir den Peace Tower direkt besichtigen könnten. In der Touristeninformation wurde uns dann leider mitgeteilt, dass diese Tour derzeit leider nicht möglich sei, weil es Renovierungsarbeiten gäbe. Diese Renovierungsarbeiten haben wir dann auch gesehen, als wir hinter dem Parlament ein Stück entlang gegangen sind. Es war uns allerdings zu laut, also sind wir dann doch relativ schnell wieder umgekehrt.

Der Peace Tower ist Teil des Parlamentgebäudes.


Auch die zwei Türme der Notre Dame Kirche sund zu sehen.
Daraufhin haben wir uns dann den Schleusen gesetzt und sind den Tag weiterhin sehr entspannt angegangen. Wir konnten sogar beobachten wie ein Boot durch die Schleuse gelotst wurde.

Danach suchten wir uns einen Weg auf die andere Seite des Ottawa Rivers. Hinter dem Museum vom Vortag entlang, dort sahen wir weitere Kunst und dann über die Brücke. Tatsächlich verließen wir dadurch nicht nur Ottawa, denn die Stadt auf der anderen Seite des Flusses heißt Gatineau, sondern auch die ganze Provinz Ontario und betraten zum ersten Mal Québec. Natürlich war das nicht ganz so spannend wie unsere Brückenüberquerung bei den Niagarafällen, wo wir dann gleich in einem ganz anderen Land landeten, es war allerdings trotzdem lustig.




Der französische Einfluss war direkt zu merken, denn anders als in Ottawa waren die Schilder hier erst auf Französisch und dann auch Englisch beschriftet. Wir genossen den Blick auf den Parliament Hill und den Sonnenuntergang in einem kleinen Park direkt am Fluss, neben dem Musée canadien de l’histoire (dem kanadischen Geschichtsmuseum). Architektonisch sehr interessant gebaut, allerdings anscheindend nicht interessant genug, denn ich scheine kein Foto davon gemacht zu haben😅.

Und so ging unsere kurze Zeit in Ottawa, Kanadas Hauptstadt, auch schon zuende.
