Wir kamen spät am Abend in Toronto an, fuhren direkt zum Hostel und holten unseren Schlüssel, der in dem Kiosk gegenüber für uns aufbewahrt wurde, ab. Nach einer unruhigen Nacht, wir mussten uns ein Bett teilen, weil irgendetwas mit der Zimmerverteilung nicht geklappt hatte, und eine Frau in unserem Zimmer hat echt laut geschnarcht, haben wir morgens gefrühstückt, dann kurz geklärt wo wir unser großes Gepäck lassen konnten und ausgecheckt. Und dann sind wir mit dem Bus zu den Niagarafällen gefahren!

In Niagara Falls angekommen sind wir kurz zum Hostel gegangen um zu gucken wo es sich befindet und haben dort ein paar Sachen gelassen. Dann sind wir zu Fuß den Niagara-Fluss entlang gegangen. Nach ca. 30 Minuten sahen wir die Wasserfälle zwischen den Bäumen! Uns war zwar vorher schon klar, dass es viele Touristen geben würde, jedoch hielt sich das sogar einigermaßen in Grenzen.




Nachdem wir den ersten Eindruck ein wenig verarbeitet hatten mussten wir erstmal etwas essen, nicht sehr gesund, aber dafür mit einer unglaublichen Aussicht!



Nach der Mahlzeit beschlossen wir erstmal zu gucken wie wir „ausnahmsweise mal legal“😂 in die USA rüber kommen könnten. Und kurze Zeit später befanden wir uns auch schon auf der Brücke und marschierten in die USA.




Auf der anderen Seite erwartete uns ein ebenso besonderer Ausblick auf die Niagarfälle, dieses Mal von näher dran. Lustigerweise stellten wir fest, dass auf dieser Seite der Fälle die indischen Touristen überwiegten.




Wir erkundeten alle Fälle, Bridal Vail Falls, American Falls und Horseshoe Falls. Tatsächlich hätte ich gedacht, dass die Fälle mit ihrem 57 Meter Höhe oder Tiefe (je nachdem wie man es sieht) größer wirken würden, trotzdem sehr beeindruckend!







Nach 2 Stunden in den USA entschlossen wir uns nach Kanada zurückzukehren.



Am morgen bei der Busstation hatten wir uns mit einer anderen Passagierin unterhalten, diese hatte uns erzählt, dass es genau an dem Abend, an dem wir dort waren, ein Feuerwerk geben sollte. Tatsächlich finden, besonders im Sommer, relativ häufig Feuerwerke statt. Wir freuten uns auf jeden Fall sehr auf das Feuerwerk und verbrachten die Wartezeit in der Nähe der Fälle.







Am Abend trafen wir auf (noch eine) Deutsche, die hier auch work and travel macht. Wir unterhielten uns noch ziemlich lange und wie sich herausstellte hatten sie und ich recht ähnliche Interessen, was die (bei mir mögliche) Berufswahl angeht. Sie wird wohl Wirtschaftspsychologie studieren, eine Idee mit der ich auch zwischendurch geliebäugelt hatte, und hatte auch eine zeitlang überlegt Projekt- und Eventmanagement zu machen. Ich selber fand es toll jemandem zu begegnen, die genau die selbe Sicht auf diese Berufe, vorallem auf die Wirtschaftspsychologie, hat. Was ich nachdem ich zurück bin machen möchte weiß ich allerdings immer noch nicht, diese beiden Bereiche kann ich mir allerdings immernoch vorstellen. So viel also zu meinem derzeitigen Standpunkt was meine Studiums-/Berufswahl angeht😂immernoch unverändert.

Ein wirklich unglaubliches Erlebnis und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann, wenn ich mehr Geld habe, hierher zurückkehren möchte. Denn dann möchte ich eine Bootsfahrt machen und in die Tunnel hinter die Fälle gehen, um die Wasserfälle noch einmal anders erleben zu können!
Und wenn Du dann demnächst mal viel Geld verdienst und nochmal dahin fährst, dann sag bitte Bescheid. Ich gebe Dir dann die Gummisandalen, die man braucht, um in den Tunnel hinter die Fälle zu kommen (= Recycling / ich glaub, die hab ich noch irgendwo / ich werde sie Dir vererben)
A (mit accent grave) bientot (mit accent dach) !!
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