Toronto (Tag 1)

Kunst.

Den Tag unserer Rückkehr von den Niagarafällen verbrachten wir damit durch die Stadt zum Hostel zu laufen und dann dort in der Gegend etwas essen zu gehen, also nicht sehr spannend. Was allerdings toll war, das Jazzfestival in Toronto war genau in diesen Tagen und genau in der Straße unseres Hostels. Davon bekamen wir also einiges mit, zum Glück aber nicht so viel, dass wir nicht mehr hätten schlafen können.

Die Straße unseres Hostels.

Am ersten vollen Tag in Toronto gingen wir zur Casa Loma, das ehemalige Herrenhaus des sehr erfolgreichen Geschäftsmanns, Sir Henry Pellatt. Da wir wieder zu Fuß unterwegs waren, sahen wir auf dem Weg dorthin, dass eine ziemlich große Straße abgesperrt war und auf dieser Straße einige Leute umhergingen und ein paar Stände aufgestellt waren. Neugierig geworden gingen wir zu einem der Stände und fragten nach was denn los sei. Mir schien es, als wenn das relativ normal wäre, dass einfach eine Straße abgesperrt wird. Der Stand informierte über nachhaltiges Essen und standen in Verbindung mit dem Jane Goodall Institute. Nach einem kleinen Quiz darüber wie nachhaltig bestimmte Lebensmittel sind, haben wir einen Stoffbeutel geschenkt bekommen.

Mitten auf der gesperrten Straße.

Dann sind wir weiter zur Casa Loma. Auf dem Weg began es zu regnen, aber wir waren fast schon angekommen, also kein Problem für uns. In der Casa Loma haben wir uns Audio Guides ausgeliehen und sind fast durch das gesamte Haus gelaufen. Wir sahen wunderschön eingerichtete Säle und bekamen viel Information erzählt, auch über Toronto zur damaligen Zeit. Da Henry Pellatt ziemlich engagiert bei einer Art Militär war, gab es auch viele Infos zu der Rolle Kanadas in den beiden Weltkriegen und vieles mehr.

Ganz am Schluss gingen wir in den Keller. Dort erwartete uns, neben einem Souvenirshop und einem Bistro, ein Tunnel, der früher zu dem alten Haus Pellatts und den Stallungen führte und heute als eine Art Gruseltunnel umgebaut wurde. Außerdem konnte man auf einer Leinwand verschiedene Filmausschnitte sehen. Vielleicht erkennt der ein oder andere von euch ja Casa Loma in bekannten Filmen wie Chicago, X-Men und der Neuverfilmung von Die Rocky Horror Picture Show.

Casa Loma von außen.
Der Eingang zum Wintergarten.
Die Decke um Wintergarten.
Im Wintergarten.
Ein Geheimgang neben dem Kamin, einer der Gänge führt nach oben, der Andere nach unten.
Dann im Geheimgang.
Der Flur könnte einigen aus Filmen bekannt vorkommen.
Der Blick aus dem Turm der Casa Loma auf Toronto.
Unechte Ranken im Turm.
Rechts der Turm auf dem wir waren.
Der Blick auf Toronto.

Nach der kleinen Gruseleinheit liefen wir zu dem Eaten Centre und dem Dundas Square. Man könnte fast schon sagen, dass der Dundas Square mit seinen riesigen Werbetafeln eine Miniversion des Times Squares ist.

Dies soll keine Werbung sondern ein Beispiel für die RIESIGEN Werbetafeln sein.
Wenn man die Erlaubnis hat einfach quer über die Straße zu gehen und man dann über die Straße hetzt, weil es 4 mögliche Richtungen gibt aus denen Autos kommen werden.

Kaum 15 Minuten im Eaten Centre und schon wird es geschlossen. Ja, wir hatten die Zeit ein wenig aus den Augen verloren und da es Sonntag war schloss das Einkaufszentrum etwas früher. Was uns überraschte war, dass alle Geschäfte überhaupt am Sonntag geöffnet hatten. Aber wir fanden es gut😋.

Kunst.

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  1. Avatar von Unbekannt

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