Québec (Tag 4)

Auf der anderen Seite des Sankt-Lorenz-Stroms gibt es eine andere Stadt: Lévis. Diese andere Seite, die wir von Québec aus schon bewundern konnten, haben wir als Ziel für unseren vierten Tag in Québec ausgesucht.

Auf dem Weg zu der Fähre sind wir durch das hübsche Viertel „Le Petit Champlain“ gegangen. Sehr verträumte (jedenfalls wenn die Touristen nicht da wären…) kleine Gassen und nette Läden.

Dann mussten wir erstmal herausfinden, wo wir denn die Tickets für die Fähre kaufen konnten. Zum Glück hat das schnell geklappt, die Fähre stand nämlich schon bereit und fuhr dann relativ schnell, mit uns drauf, los.

Sowohl vom Anleger aus als auch auf der Fähre, hatten wir einen sehr schönen Blick auf das Chateau Frontenac und die gesamte „Skyline“ von Québec.

Auf der anderen Seite angekommen haben wir (mal wieder) schönes Wasser, diesmal in Form von kleinen Springbrunnen/Fontainen, bewundert und uns eine Skulptur eines Seefahrers angeguckt. Neben besagtem Wasser haben wir uns auf große, aus Holz gefertigte Liegestühle gelegt und die Sonne eine Weile genossen.

Nach einer Weile sind wir weiter gegangen, zu einer großen, roten Treppe, die unsere Aufmerksamkeit erregt hatte. Wie sich herausstelte, war sie Teil eines Fitness-Parcours durch die Stadt. Natürlich haben wir ein paar der Übungen gleich nachgemacht.

Und dann ging es die Treppe hinauf und auf zu einer kleinen Erkundungstour durch die Kleinstadt.

Wir haben viele schöne Häuser gesehen und ein riesiges Wandbild, welches die Geschichte Québecs und der Einwanderung zeigt.

Mit Erklärtafel.

Vor einem College sahen wir dann einen der typischen gelben Schulbusse, die man häufig in Filmen sieht. Der wurde natürlich gleich zum Fotomotiv.

Dann sind wir noch ein wenig rumgewandert, unter anderem zu einer Kirche, die aber gerade renoviert wurde, zu einem Museum im ehemaligen Haus von und über Alphonse Desjardins, von dem man hier in Kanada, und besonders in Québec, überall verschiedenste Dinge sieht, beispielsweise ganz häufig die Desjardins Bank.

Das Haus von Alphonse Desjardins.

Danach wollten wir uns eigentlich etwas zu essen holen, aber da Montag war hatte leider vieles geschlossen. Schließlich haben wir dann aber doch ein Café gefunden und hatten sogar schon ausgewählt, was wir essen wollten, da stellte sich heraus, dass man dort leider nicht mit Kreditkarte zahlen konnte und, dass wir zu wenig Bargeld dabei hatten. Wir haben versucht Bargeld aufzutreiben, doch das hat leider auch nicht geklappt. Letztendlich hatten wir beschlossen einfach wieder rüber nach Québec zu fahren. Als wir unten am Fähranleger wieder angekommen waren, fanden wir dann doch noch ein Café. Dort tranken wir heiße Schokolade und aßen etwas, bevor wir dann wieder die Fähre nahmen.

Das Ikea-Haus.
Für die Sicherheit ist gesorgt!

Dann ging es auch wieder durch das „Petit Champlain“, allerdings auf einem anderen Weg. Hier entdeckten wir wieder viele andere tolle Sachen, beispielsweise noch ein riesiges Wandbild.

Das ist eine wirklich seeehr alte Kirche.
König Ludwig XIV., von seinem Geld wurde Québec gebaut.
Historische Personen.

Auf dem Weg durch Alt-Québec sahen wir noch, wie gleich zwei Kamerateams etwas drehten. Das eine Team machte einen Werbefilm, vermutlich für Eis. Das verwirrende war, dass die zwei jungen Frauen, die geflimt wurden, Spanisch geredet haben. Und insgesamt sah das doch sehr lustig aus, was die da produzierten. Das andere Team war ein Nachrichtenteam.Ich glaube, dass es eine Liveübertragung war und wenn ich es richtig gehört habe, ging es um Sport.

Zum Abschluss des Tages sind wir noch ein wenig weiter durch die Altstadt in Richtung des Hostels gewandert und haben Skulpturen aller Art gesehen.

P.S.: Wie man vielleicht an dem Bild mit der Halloween-Deko merkt, hänge ich sehr zurück. Die Artikel sind fertig, ich muss nur die Bilder hinzufügen und das dauert leider etwas. Die nächsten Tage kommen dann die letzten Kanada-Beiträge.

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  1. Avatar von Unbekannt

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