
Unseren Québec-Besuch schlossen wir mit einem Museumsbesuch. Und zwar mit der Citadelle de Québec, einer militärischen Anlage, die auch heute noch das 22te Regiment beherbergt.

Der erste Eindruck war: „Wow, das ist aber groß und verwinkelt.“ Und dann konnte man direkt auf dem Weg zum Eingang des Museums einen Teil der Geschichte lesen.



Im Museum angekommen, hatten wir das große Glück, dass die nächste englischsprachige Tour über das Gelände bereits 5 Minuten später anfing. Eine sehr nette Frau empfing uns und einen Herren, der auch mit auf die Tour kam. Und dann ging es wieder raus in die nasse Kälte, passendes Wetter für so einen Ausflug wie ich finde. Da hat das alles gleich eine ganz andere Atmosphäre.


Uns wurde erklärt wer heute wo wohnt, nach Rang geordnet, und wie die Anlage aufgebaut wurde, um eine optimale Verteidigung zu gewährleisten. Beispielsweise hat die gesamte Anlage eine Sternform mit Gräben und jeder Graben ist gut zu verteidigen, so könnte keine Armee ungesehen hineingelangen. Außerdem liegt die gesamte Anlage mehr oder weniger in einem Hügel, so konnte sie früher ganz schlecht von Kanonen beschossen werden. Dazu kam die Tarnung, denn der gesamte Hügel sowie die davor liegende „Plaines de Abraham“ (die Abraham-Ebenen) waren und sind auch heute noch von Gras bedeckt, da ist der Gebäudekomplex kaum zu sehen.








Außerdem erzählte uns unser Tourguide von der „Bataille des Plaines d’Abraham“ (der Schlacht auf den Abraham-Ebenen), hat übrigens nicht länger als 30 Minuten gedauert der Kampf zwischen Franzosen und Engländern, den schweren Wintern in Québec und wie die Gebäude auch nochmal eine besondere Form haben um vor Bombenangriffen (von Kanonen) zu schützen.











Nach der Tour gingen wir noch in das Museum. Eine sehr interessante Ausstellung, ebenfalls zu der Geschichte Québecs und der Citadelle. Z.B. haben wir einen sehr langen Film über die Geschichten verschiedener Soldaten gesehen.


Zum Abschluss unserer Rumreisezeit mussten wir dann natürlich noch zu Tim Hortons gehen. Eine kanadische Fast-Food-Kette, die uns von vielen Leuten empfohlen wurde. Tatächlich dachte ich, dass dort mehr in Richtung Burger angeboten wird, das war allerdings nicht der Fall, stattdessen gab es Sandwiches (déja vu von wegen Paris) und Dognuts. Ich habe dann etwas gegessen was sozusagen ein Burger war, dazu Kartoffelecken und einen zu süßen Milchshake und Elise statt Burger (die vegetarische Version gab es nämlich nicht mehr) ein Grilled Cheese. Außerdem haben wir noch Cheddar-Popcorn geholt und ein Softeis in einem Schokoladenladen gegessen, also das volle ungesunde Program zum Schluss.







So endete der erste Abschnitt unserer gemeinsamen Reise durch Kanada und schon nach einem Monat hatten wir eine sehr ereignisreiche Zeit hinter uns!

P.S.: Frohe Weihnachten😂🎄. Ja, ich hänge wirklich sehr zurück mit den Beiträgen, ich hoffe das bessert sich im Januar/Februar.