Montréal (Tag 4)
Wie bereits in einem der anderen Artikel erwähnt, wurden 1976 die Olympischen Spiele in Montréal ausgerichtet.

Mit anderen Worten, es gibt dort ein Olympisches Stadion.

Und wir sind da natürlich hin!

Mit der Bahn bis zur Station Pie-IX und schon ist man mitten im Olympischen Park von Montréal.

Wir sind direkt zum Stadion gelaufen. Rein und dann standen wir erstmal vor einem Schwimmbad.

Falscher Eingang! Die netten Frauen am Empfang haben uns den Gang gezeigt durch den wir dann zu dem Teil gekommen sind wo die Tickets für die Führungen und für die Fahrt auf den Turm verkauft werden.

Zu unserem Glück startete kurz darauf eine Tour auf Französisch und Englisch. Der Tour-Guide hat uns dann allerlei Interessante Dinge erzählt! Nur um ein paar Dinge zu nennen: der Turm, der das Dach des Stadions hält, konnte erst im Nachhinein fertig gestellt werden; überhaupt war das alles sehr schwierig mit der Finanzierung; ursprünglich konnte das Dach hoch und runter gefahren werden, heute wird es allerdings unten gelassen, warum habe ich leider vergessen; ein Sitz im Stadion ist andersfarbig als die Anderen, warum habe ich leider auch hier vergessen, aber es hatte irgendwas mit Baseball zu tun, glaube ich zumindest; Nadia Comăneci hat hier als erste Gymnastin überhaupt eine perfekte Punktzahl von 10 bekommen.

Was ich sehr gut finde ist, dass das Stadion auch heute noch weiter benutzt wird und nicht wie viele andere verkümmert. Nein, stattdessen wird es genutzt um Sportarten zu fördern, wie beispielsweise in dem Schwimmbad von dem ich oben erzählt habe. Was außerdem toll ist, sowohl Hobbysportler als auch professionelle Athleten können hier trainieren und es ist jedem erlaubt bei den Trainingseinheiten von den Profis zuzugucken.


Und dann ging es auf zum großen Stadion.

Wir können mit stolz behaupten an der Stelle gestanden zu haben, an der im Jahr 2026 ein Teil der Fußball-WM stattfinden wird und wir werden sagen können: „Da, da wo der Ball gerade ist, da stand ich mal!“




Und natürlich haben wir uns auch ein Ticket für die Fahrt auf den Turm gekauft, denn wer weiß, wann wir wieder in Montréal sind!

Mit dem Fahrstuhl ging es nach oben, der Fahrstuhl (nennt man das dann überhaupt so?) fuhr schräg, aber zum Glück standen wir trotzdem die ganze Zeit aufrecht.


Übrigens der höchste Turm mit Schräglage.


Von oben hatten wir einen tollen Ausblick über Montréal.








Nach dem wir wieder am Boden angekommen waren, gingen wir noch etwas durch den herbstlichen Park und sahen uns die Flaggen von den Nationen an, die damals bei den Spielen waren.









